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Continum skizziert typische Fußfallen beim Webhosting

Matrix der Continum AG skizziert die fünf erfolgskritischen Entscheidungskriterien

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Datum: 

07.10.2008 13:24:43 / newsbyteNews


Nach einer kürzlichen Erhebung der Freiburger Continum AG sind die Betreiber von Webportalen mehrheitlich mit den Leistungen ihrer Provider unzufrieden. So kritisieren viele Kunden vor allem eine geringe Flexibilität, lange Reaktionszeiten und unzureichende Qualität im Support. Continum-Vorstand Rolf Mathis skizziert deshalb eine Matrix mit fünf erfolgskritischen Faktoren der Providerwahl:
1. Auf ausreichende Skalierbarkeit achten: Verfügen gemietete Hardware-Ressourcen nicht über gewisse Leistungsreserven, kann ein dynamisches Wachstum des Anwenders nicht ausreichend begleitet werden. Dies ist etwa dann der Fall, wenn nur die Wahl zwischen einem Server mit einem CPU-Sockel oder einem Server mit zwei CPU-Sockeln besteht, der aber auch gleich mit zwei CPUs bestückt ist. Hier unterliegt der Anwender entweder engen Leistungsgrenzen oder bezahlt einen unnötigen Mehraufwand für nicht benötigte Leistung.

Stattdessen sollte die Möglichkeit bestehen, einen bestehenden Mietserver in puncto RAM, CPU oder Festplatten im Rahmen der Vertragslaufzeit flexibel aufrüsten zu können. Die Option eines Umstiegs auf einen anderen Server ist dabei jedoch nicht ausreichend hilfreich, weil dies für den Kunden wesentlich mehr Umzugsaufwand als die Aufrüstung eines bestehenden Servers bedeutet. Der Anwender sollte deshalb auf erweiterbare Lösungen achten und keine Server anmieten, deren Leistungskapazitäten schon zu Beginn nur geringe Reserven aufweisen.

2. Auf zu große Restriktionen bei der Software achten: Aus Gründen eines hohen Automatisierungsgrades, der nur durch eine ausgeprägte Standardisierung zu erreichen ist, tendiert der Hoster-Markt zu einem sehr stringenten Software Management. Dies hat die Konsequenz, dass Managed Server alle über eine einheitliche Softwareausstattung mit einheitlichen Versionsständen verfügen. Dies gilt auch für die Shared Web Hostings. Bei Aktualisierungen – beispielsweise von PHP4 auf PHP5 - werden bestehende Kunden dann lediglich darüber informiert, dass PHP4 ab einem bestimmten Stichtag nicht mehr unterstützt wird. Wer als Kunde jedoch eine Web-Anwendung betreibt, die PHP5 noch nicht vollständig unterstützt, wird hier vor große Probleme gestellt: Sie können einen Versionswechsel nicht nach der eigenen Interessenslage vornehmen, sondern müssen sich hier dem Diktat des Providers unterwerfen. Deshalb sollten Anwender darauf achten, dass ihr Provider über die nötige Flexibilität verfügt, unterschiedliche Softwareversionen gleichzeitig zu unterstützen.

3. Sensibilität für schlecht definierte Service Levels: Der Hinweis auf eine Hotline, die für Störungsmeldungen auch am Wochenende und an Feiertagen zur Verfügung steht, ist keine verbindliche Aussage zu den Service Levels. Notwendig sind vielmehr präzise Informationen dazu, welche Zeit zwischen der Störungsmeldung und dem Rückruf eines Technikers während und außerhalb gewöhnlicher Geschäftszeiten tatsächlich garantiert wird. Ebenso müssen die Wiederherstellungszeiten genau beziffert werden. Zudem ist darauf zu achten, dass der Provider den Beginn der Ausfallzeit nicht erst mit der Störungsmeldunge durch den Kunden eingesetzt. Vielmehr muss er technische Probleme durch ein eigenes Überwachungssystem unmittelbar erfassen können und dann auch ohne Intervention von Kunden eine Entstörung einleiten.

Vollständige Mitteilung siehe unter www.continum.net



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