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06.10.2008 10:40:52 / newsbyteNews |
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Die Havelland Kliniken Unternehmensgruppe besteht aus mehreren Einrichtungen des Gesundheitswesens im Landkreis Havelland. Jährlich werden in den Havelland Kliniken mehr als 20.000 Patienten stationär und über 30.000 Patienten ambulant in den verschiedenen Einrichtungen behandelt. Sie beschäftigt 1300 Mitarbeiter und hat einen Jahresumsatz von 80 Millionen Euro.
Die Wettbewerbsituation mit privaten Kliniken wird für kommunale Einrichtungen immer härter. Ob sie sich halten können, hängt vom wirtschaftlichen Erfolg ab. Da nicht an der Patientenversorgung gespart werden soll, müssen sich die Kliniken Wege überlegen, ihren internen Verwaltungsaufwand zu reduzieren, mit neuen, intelligenten Analysefunktionen Einsparpotenziale zu ermitteln und Ressourcen besser zu nutzen.
Der Anlass für die Havelland Kliniken, ihr Datenmanagement zu modernisieren, war unter anderem die Umstellung auf das DRG-Abrechungssystem. Diese Leistungsabrechnung nach diagnosebezogenen Fallgruppen oder „Diagnosis Related Groups“ (DRG), bezeichnet ein ökonomisch-medizinisches Klassifikationssystem, bei dem Patienten anhand ihrer Diagnosen und der durchgeführten Behandlungen in Fallgruppen klassifiziert werden, die nach dem für die Behandlung erforderlichen ökonomischen Aufwand unterteilt und bewertet sind. In Deutschland wurde das DRG-System zu einem Fallpauschalen-System umgestaltet und seither zur Vergütung der einzelnen Behandlungsfälle verwendet. Seit 2004 ersetzt dieses System verpflichtend die zuvor übliche Abrechnung nach Tagessätzen.
Die Fälle bilden mit Ihrem DRG-Erlös die Kostenträger – ihnen müssen verursachergerecht alle Kosten zugeordnet werden. Die Abrechnungen bestehen nun aus einer Vielzahl von Einzelbuchungen, sodass die Zahl der Buchungssätze im operativen System im Laufe eines einzigen Jahres um 5 Millionen wuchs. Dazu kommen Millionen von Personaldaten, die gepflegt werden müssen sowie eine Datenflut für das im Medizinsektor extrem komplexe Berichtswesen, das flexibel auf ständig veränderte Vorschriften im Gesundheitswesen reagieren muss. Das bisherige ERP-System der Havelland Kliniken war mit den Datenmengen und Anforderungen absolut überfordert. Daher entschloss man sich zur Einführung eines Data Warehouses.
Die Havelland Kliniken entschieden sich zur Zusammenarbeit mit dem Berliner Systemhaus Cedavis Technology, da sie einen Partner mit Erfahrungen und Kompetenz im Gesundheitswesen suchten, der die entsprechenden Software-Lösungen bereits ausgiebig getestet und deren Einsatz bei anderen Kunden begleitet hatte. Zudem wollten die Havelland Kliniken eine Lösung, die sie, nach möglichst einfacher Schulung, nach Abschluss der Implementierung selbst anpassen konnten. Cedavis hatte in dieser Beziehung sehr gute Erfahrungen mit den Lösungen von Group 1 Software gemacht und implementierte einen Prototyp seines Cedavis Health Data Warehouses mit Lösungen der Sagent-Produktfamilie von Group 1 Software und SAP-Anbindung.
Mit der Sagent-Produktreihe bietet Group 1 Software Lösungskomponenten im ETL-Bereich an, um Daten aus den unterschiedlichsten Systemen, wie SAP R/3, Großrechner, RDBMS, DB2, Excel u.a. zu extrahieren, die Daten zu transformieren, um aus Ihnen die entscheidungsrelevanten Informationen zu gewinnen und sie in einem integrierten Datenpool zusammen zu führen.
Weitere Informationen finden Sie unter www.group1.de.
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