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Datum: |
03.10.2008 07:46:36 / newsbyteNews |
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Einer der möglichen Vorteile des Betriebs von Applikationen auf virtuellen Servern ist es, ihnen bei Bedarf dynamisch mehr Ressourcen zuteilen oder sie auf einen anderen, stärkeren physischen Server umlagern zu können. Eine solche flexible Umklagerung wurde aber bisher für Microsoft-Serverprodukte von einer Bestimmung in den Lizenzbedingungen stark behindert: Bis anhin durften Kunden die Applikationen legal nicht mehr als einmal in 90 Tagen auf einen neuen physischen Server umlagern.
Heute hat Microsoft diese Bestimmung für 41 Serverprodukte offiziell gestrichen: Kunden können die Lizenzen für Serverapplikationen nun so oft wie sie wollen und ohne Wartefrist von einem Server auf einen anderen umlagern. Dies dürfte dem Trend zur Servervirtualisierung auch in Microsoft-Landschaften neuen Schub verleihen. Die Änderung gilt unter anderem für SQL Server 2008 Enterprise Edition, Exchange Server 2007 Service Pack 1 Standard und Enterprise, Microsoft Dynamics CRM 4.0 Enterprise und Professional.
Zusätzlich hat Microsoft seine Support-Politik für 31 Serverprodukte geändert, so dass Kunden nun auch besseren Support erhalten, wenn die Applikationen auf bestimmten virtuellen Servern betrieben werden. Dazu gehören die Microsoft eigenen Virtualisierungsprodukte Windows Server 2008 Hyper-V und Microsoft Hyper-V Server sowie Produkte von Drittherstellern, die an Microsofts "Server Virtualization Validation Program" teilnehmen. Momentan sind dies Cisco, Citrix, Novell, Sun und Virtual Iron. Die neue Policy im englischen Original findet man hier. (Die deutsche, maschinell übersetzte Version mit dem schönen Titel "Unterstützen Sie Richtlinie für Microsoft-Software, die in dem Hardware-Microsoft-nicht-starten von Virtualisieren ausgeführt wird" sorgt eher für Amüsement als für Erhellung.) (hjm)
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