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Planlos im Web: Soziale Netzwerke führen Schweizer Internet-User ins Cyber-Nirgendwo

Domainnamenexperte NetNames warnt Facebook, StudiVZ & Co vor Internetbetrügern

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Datum: 

24.09.2008 07:44:43 / newsbyteNews


Der Lebenslauf steht auf Xing, der Freundeskreis chattet auf Facebook, und die besten Partytipps fürs Wochenende verraten die Lokalisten: Soziale Netzwerke erfreuen sich in der Schweiz immer grösserer Beliebtheit.[1] „Diesen Trend nutzen aber auch Online-Kriminelle wie Cyber- und Typosquatter. Das Risiko der Cyberkriminalität wird unterschätzt“, warnt jetzt NetNames. Der Experte für Domainnamen-Management hat den Schweizer Pendants der bekanntesten Netzwerke auf den Zahn gefühlt und ist zu dem Ergebnis gekommen: Die Endung „.ch“, führt bei den meisten sozialen Webseiten ins Cyber-Nirgendwo.

Wer beispielsweise Geschäftskontakte auf „xing.ch“ suchen möchte, wird erstaunt sein, hier stattdessen einen christlichen Lebensratgeber zu finden. Auch die Seite „bebo.ch“ wartet mit religiösen Hinweisen und Weisheiten auf. Lediglich die Seite „openbc.ch“, der Vorläufer von Xing, leitet sofort zur aktuellen Business-Webseite Xing mit über sechs Millionen Geschäftskontakten weiter. Ähnlich bei MySpace: Der Suffix „.ch“ führt zu „contaxt.ch“, die Schweizer Seite des internationalen Netzwerks. „studiVZ.ch“ leitet automatisch zu „studiVZ.net“. Frustrierende Momente jedoch bei „facebook.ch“ oder „linkedin.ch“: Besucher dieser Seiten erhalten Fehlermeldungen. Positive Ausnahme ist die Seite „lokalisten.ch“ – sofort geht es hier ins gewünschte Netzwerk. „Diese Internet-Schnitzeljagden sind nicht nur ärgerlich für die User, sondern auch eine grosse Chance für Internetkriminelle. Soziale Netzwerke sollten sich deshalb unbedingt ihre Domains mit den jeweiligen Ländersuffixen sichern“, rät Peter Leuzinger, Geschäftsführer von NetNames Schweiz.

Cybersquatter benötigen nur ein einziges verfügbares Suffix, um die Domain für ihre Aktivitäten zu missbrauchen. Eine Domain mit dem Namen einer beliebten Community ist ein Magnet für Cyberkriminelle: Sie nutzen falsch geschriebene sowie selbst registrierte Seiten, vertreiben dort gefälschte Waren oder ergaunern sich Einnahmen durch Klick-Betrug. Und die Attraktivität der sozialen Netzwerke steigt stetig. So hat eine aktuelle, internationale Umfrage der Analysten von Gartner herausgefunden, dass 38 Prozent der PC- und Handy-User bereits Angebote wie MySpace und Facebook nutzen, Tendenz steigend.[2]

Die Gefahren, die im Netz lauern, gehen dabei oftmals unter in der Euphorie über die neuen Möglichkeiten. Während es in den meisten Ländern bereits umfassende Gesetze zum Schutz von Unternehmensrechten gibt, ist die Domainvergabe bislang nur unzureichend gesetzlich abgesichert. Zwar schützen die USA Domainnamen und das mit ihnen verbundene geistige Unternehmenseigentum mit dem so genannten Anticybersquatting Consumer Protection Act (ACPA). Doch in anderen Ländern wie der Schweiz stecken ähnliche rechtliche Ansätze noch in den Kinderschuhen – und das trotz einer ständigen Zunahme der Missbrauchsfälle. Denn bei der Registrierung von Domainnamen gilt das Prinzip „First come, first serve“. Das heisst, den Zuschlag erhält der schnellste Antragsteller. Genau dieses System nutzen Cybersquatter.

Mit Hilfe von NetNames Platinum Service können Unternehmen den Überblick über ihr globales Domainportfolio behalten. Durch die automatische Verlängerung stellt NetNames ausserdem sicher, dass die Namen nicht versehentlich auslaufen – so haben Cybersquatter keine Chance, diese für sich zu registrieren und anschliessend meistbietend zu verkaufen.

Weitere Informationen: www.netnames.ch



Mehr Informationen:


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