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www.moneyfacts.ch – Webplattform zur Prävention der Jugendverschuldung

Der Umgang mit Geld will früh gelernt sein

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Datum: 

10.07.2008 12:16:21 / newsbyteNews


Jugendverschuldung ist in der Schweiz ein relevantes Thema. Jeder dritte junge Erwachsene ist gemäss einer Studie des Bundesamtes für Justiz verschuldet. Die Webplattform www.moneyfacts.ch bietet Jugendlichen und jungen Erwachsenen eine praktische Orientierungshilfe für den Umgang mit Geld. Für Lehrpersonen enthält die Website wertvolles Unterrichtsmaterial.

Eine neuere Untersuchung des Bundesamtes für Justiz zeigt einmal mehr, dass das Thema Jugendverschuldung auch für die Schweiz relevant ist. Rund ein Drittel der befragten jungen Erwachsenen zwischen 18 und 24 Jahren haben gemäss der Studie Schulden, die mittlere Verschuldung liegt bei rund 300 Franken.

Informationsplattform für Jugendliche und junge Erwachsene Vor diesem Hintergrund wurde die Website www.moneyfacts.ch konzipiert, die Jugendlichen und jungen Erwachsenen aber auch Eltern wertvolle Informationen zum Umgang mit Geld bietet. Das Taschengeld ist in der Regel die erste Übungsanlage für den Umgang mit Geld. Die Website gibt Ratschläge für die Bemessung und den sinnvollen Einsatz des Taschengelds. Die Tipps zum Umgang mit dem ersten selbst verdienten Geld sind besonders aktuell, da Anfang August viele Jugendliche ihre Lehre beginnen und deshalb beim Einteilen des Lehrlingslohns Unterstützung brauchen können. In der Rubrik Spartipps wird aufgezeigt, was beispielsweise der Unterhalt eines Kleinwagens kostet und mit welchen Kosten bei der ersten eigenen Wohnung gerechnet werden muss. Der einfach bedienbare Budgetrechner hilft bei der Erstellung des Monatsbudgets. Verschiedene Informationen zum Thema Schulden sowie das Glossar «Schulden-ABC» runden die umfassende Informationsplattform ab.

Geld und Schulden im Schulunterricht thematisieren Ein wesentlicher Grund für die beachtliche Jugendverschuldung in der Schweiz dürfte darin liegen, dass in unserem Lande in den Schulen das Thema «Umgang mit Geld» kein obligatorisches Schulfach ist und dementsprechend schwach gewichtet wird. Ganz im Gegensatz zu Finnland, dem Land mit der tiefsten Verschuldungsrate in Europa, wo Fragen zu Geld und Verschuldung als Pflichtfach in den Schulen behandelt werden. www.moneyfacts.ch bietet Lehrpersonen Anregungen für die Gestaltung von Lektionen zu den Themenbereichen Umgang mit Geld und Schulden. Damit werden Anreize gesetzt, um diesen Themen im Schweizer Schulunterricht mehr Beachtung zu verschaffen. Die Website ist mit ihren umfassenden Informationen und den praxisnahen Tools eine wertvolle Orientierungshilfe zum Umgang mit Geld – damit Schulden erst gar nicht entstehen.

Namensfindung via Wettbewerb
Der Name der Website wurde im Rahmen der dritten Auflage des nationalen Schulwettbewerbs zur Jugendverschuldung «Swiss School Award» erkoren. Die Klasse 3a der Bezirksschule Dullikon hat mit www.moneyfacts.ch den ersten Preis gewonnen.



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