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Fujitsu Siemens Computers wandelt reaktiven Support in proaktive Services um

Das Unternehmen liefert ab September 2008 die ersten Computer mit proaktiv arbeitender Software aus

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Datum: 

09.07.2008 17:58:47 / newsbyteNews


Fujitsu Siemens Computers wird Computer-Problemen zukünftig wesentlich effektiver vorbeugen und falls notwendig zu Leibe rücken. Ab September dieses Jahres liefert das Unternehmen die ersten Computer mit einer Softwarekomponente aus, die Störungen proaktiv identifiziert und behebt. Wenn vom Anwender gewünscht, kann ein Servicetechniker im Ernstfall zudem auf das System «remote» über eine Internetverbindung zugreifen. Damit wird laut Bernd Wagner, Geschäftsführer Fujitsu Siemens Computers Infrastructure Services Deutschland, der traditionell reaktiv ausgerichtete Support in proaktive Services umgewandelt. Grundlage dafür bildet die Remote-Support-Lösung «Questra IDM Application Suite».

Beginnend mit den Industrie-Standard-Servern vom Typ PRIMERGY wird Questra in Zukunft auf jedem von Fujitsu Siemens Computers produzierten oder im Zuge der Managed Services verwalteten Computersystem bereitgestellt. Damit will der führende europäische IT-Infrastruktur Hersteller die Systemverfügbarkeit verbessern und die Produktivität und Zufriedenheit auf Seiten der End-User erhöhen. IT-Probleme können unmittelbar nach ihrem Auftreten oder sogar noch früher erkannt und behoben werden – und das in den meisten Fällen ohne Eingriffe vor Ort. Fujitsu Siemens Computers sieht in der Fähigkeit, Probleme vorausschauend aufzuspüren und zu lösen, einen wichtigen Wettbewerbsvorteil für sein Service-Angebot.

Richard Schlauri, Executive Vice President, Infrastructure Services bei Fujitsu Siemens Computers, erläutert: «Die IT-Systeme und Infrastrukturen werden immer komplexer und dynamischer. Es bedarf detaillierter Informationen zum Ist-Zustand von Computern und Rechenzentren, um die Verfügbarkeit und die Sicherheit der Systeme zu erhöhen. Durch die Questra IDM Application Suite erreichen unsere Services ein völlig neues Niveau. Die Kunden können nun von einer Kombination aus proaktivem Remote Monitoring und automatisierter Problemlösung profitieren. Probleme beim Melden von Störungen über Telefon oder E-Mail an einen Helpdesk-Mitarbeiter gehören bald der Vergangenheit an, denn die moderne Maschine-Maschine-Kommunikation ist effizienter und kann sogar das Auftreten von Problemen verhindern. Wir sind davon überzeugt, dass diese Technologie schon bald zum Standard im IT-Service-Geschäft werden wird.»

Für die Einführung von intelligentem Device Management (IDM) für IT-Systeme und Umgebungen hat Fujitsu Siemens Computers mit der Questra Corporation eine Partnerschaft vereinbart. Questra ist ein führender Anbieter von Lösungen für intelligentes Device Management und ausserdem das erste Unternehmen, das Finanzmittel aus dem SAP NetWeaver Fonds erhält. Eine entscheidende Stärke der Questra-Lösung ist die verbesserte Problemlösung, denn es werden detaillierte und präzise Daten zu Störungen und Systemkonfigurationen erfasst und in ein System eingespeist, das direkt mit der SAP-Applikation für Customer Relationsship Management (CRM) kommuniziert.

Emil Wang, CEO von Questra, erklärt: «Fujitsu Siemens Computers hat das Konzept des IT Service Desks für die vernetzte Welt neu definiert. Durch das «digitale» IT Service Desk identifiziert und löst das System von Fujitsu Siemens Computers IT-Probleme noch bevor bei einem traditionellen Help Desk der erste Call eingeht. Dies ist der Beginn des Zeitalters der echten Managed IT-Services – für individuelle Notebooks und PC bis hin zu Enterprise-Class-Servern und Storage Devices.»





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