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Brocade Green IT-Studie zeigt geringe Umsetzung von umweltfreundlicher und energieeff. Technologie

Brocade "Green IT"-Studie zeigt geringe Umsetzung von umweltfreundlichen und energieeffizienten Technologien in Unternehmen

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08.07.2008 10:15:49 / newsbyteNews


Im Zusammenhang mit der internationalen Debatte um die drohende Energiekrise hat Brocade Communications Systems (Nasdaq: BRCD) eine Studie bei über 8'000 europäischen IT-Direktoren und Entscheidungsträgern auf Board-Level erstellt. Die Studie zeigt, dass über 40 Prozent der Befragten ihr Unternehmen im Sinne von "Green" als "nicht besonderes gut" oder sogar "schlecht" einstufen. In der Schweiz liegt der entsprechende Wert mit 35 Prozent unter dem europäischen Durchschnitt.

Nur 38 Prozent aller Befragten gaben an, dass sie über den derzeitigen Energieverbrauch und die Umweltbelastung durch Kohlendioxid und weitere Treibhausgase besorgt sind. Weniger als ein Fünftel denken aktiv über die Anschaffung von umweltfreundlicheren IT-Produkten nach. Für die Schweiz lagen die statistischen Werte bei 39 beziehungsweise 17 Prozent.

Die Ergebnisse der Studie zeigten, dass Energie-Ineffizienz ein Problem darstellt. Viele glauben, dass ein grosser Teil der betrieblichen Ausgaben für Energiekosten aufgebraucht wird. 44 Prozent der Befragten meinen, dass bis zu einem Viertel der Betriebskosten auf Energiekosten entfallen. In der Schweiz glaubten dies mehr als die Hälfte der Befragten, nämlich 51 Prozent. Unabhängig von der Gesamtsumme sind 60 Prozent aller Befragten der Meinung, dass die Ausgaben für Energie zu hoch sind.

"Das geringe Interesse an umweltverträglichem Handeln ist erschreckend, insbesondere wenn man den Druck der Industrie und die ständige Berichterstattung der Medien in Betracht zieht", sagt Ulrich Plechschmidt, Brocade Vice President of EMEA. "Aus unserer Sicht ist es erstaunlich, dass sich Menschen Sorgen um Energie machen und keinen entscheidenden Schritt unternehmen, effizientere und umweltfreundlichere Produkte zu kaufen. Das wäre einer der einfachsten Schritte, mit denen Unternehmen nicht nur die Umweltbelastung, sondern auch die Kosten senken könnten."

Fast zwei Drittel (Schweiz: 59 Prozent) der Befragten beginnen bereits nach Wegen zu suchen, den Energieverbrauch zu senken. Doch über ein Drittel der europäischen Unternehmen sind nach wie vor inaktiv. Italien scheint hierbei das Schlusslicht zu sein, während Deutschland die höchste Aktivität aufweist, wo fast ein Viertel der Befragten ihre Mitarbeiter zur Energieeinsparung anleiten und energieeffiziente Produkte kaufen.

Über 75 Prozent der Befragten gaben an, dass sie im Büro ebenso Energie einsparen wie Zuhause und dass es im Arbeitsumfeld ebenso wichtig ist wie im Privatleben.

"Es ist weithin bekannt, dass die IT ein Hauptverursacher für den Energieverbrauch in einem Unternehmen ist. Allein Rechenzentren verbrauchen zwei Prozent der weltweit benötigten Elektrizität. Entscheidungsträger sollten dies nicht einfach unverändert geschehen lassen. Es gibt heute Technologien, die zur Energieeinsparung entwickelt wurden und Unternehmen sollten diese nutzen, wo immer möglich. Etwas mehr Interesse an derartigen Produkten würde langfristig grosse Vorteile schaffen", fasst Plechschmidt zusammen.

Mehr Informationen über energieeffiziente Lösungen für Rechenzentren unter: http://www.brocade.com/products/competitive/index.jsp.



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