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Neue Trend Micro Studie belegt: Datenlecks erregen grösste Besorgnis in Unternehmen

Nur 46 Prozent aller Unternehmen haben Sicherheitsrichtlinien gegen Datenlecks implementiert

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08.07.2008 07:38:13 / newsbyteNews


Trend Micro (TSE: 4704) präsentiert die Ergebnisse einer Studie zur Erfahrung von Unternehmensanwendern mit Sicherheitsbedrohungen: In Deutschland, Grossbritannien, Japan und den USA gehört der Verlust vertraulicher Informationen über Datenlecks mittlerweile zu den grössten Besorgniserregern.

Im Rahmen der Studie wurden 1.600 Unternehmensanwender in Deutschland, Grossbritannien, Japan und den USA befragt. Dabei zeigte sich, dass der Verlust von sensiblen Daten und Informationen heute als zweitwichtigste Bedrohung am Arbeitsplatz eingestuft wird, gleich hinter Viren. Anwender sehen das Risiko eines Datenverlustes somit ernster als die Gefährdung durch Spam, Spyware und Phishing. Die wenigsten Anwender begreifen sich selbst als Teil des Problems: Nur sechs Prozent der Befragten gaben an, selbst einmal für ein Datenleck verantwortlich gewesen zu sein. Rund 16 Prozent gehen hingegen davon aus, dass Kollegen für einen Datenverlust verantwortlich waren. Endanwender in Deutschland, Grossbritannien und den USA waren im Vergleich zu Befragten aus Japan eher bereit einzugestehen, dass sie schon einmal absichtlich oder unabsichtlich ein Datenleck verursacht haben.

Im Ländervergleich zeigten Befragte aus den USA das grösste Selbstvertrauen im Umgang mit vertraulichen Daten: 74 Prozent gaben an, darüber informiert zu sein, welche Unternehmensdaten als sensibel gelten. Diese Selbsteinschätzung teilten in Deutschland 68 Prozent, in Grossbritannien 67 Prozent und in Japan nur 40 Prozent. Andererseits sind Anwender in japanischen Grossunternehmen stärker für die Vertraulichkeit von Daten sensibilisiert als in kleineren Unternehmen. Auch mobile Anwender zeigten ein grösseres Selbstvertrauen: In den USA gaben 79 Prozent der mobilen User an, über die Einstufung von sensiblen Daten informiert zu sein, bei Desktop-Nutzern waren im Vergleich dazu 69 Prozent dieser Meinung.

Weniger als 50 Prozent aller Unternehmen mit Sicherheitsrichtlinien
Laut der Studie haben rund 46 Prozent der Unternehmen aktuell keine Sicherheitsrichtlinien zur Verhinderung von Datenlecks. Deutsche und japanische Unternehmen implementieren mit grösserer Wahrscheinlichkeit solche Sicherheitsrichtlinien als Unternehmen in Grossbritannien. In allen betrachteten Ländern sind Sicherheitsrichtlinien zur Verhinderung von Datenlecks häufiger in grossen als in kleinen Unternehmen zu finden.

In US-amerikanischen Unternehmen, die aktuell über Sicherheitsrichtlinien zur Verhinderung von Datenlecks verfügen, haben fast 70 Prozent der befragten Anwender eine entsprechende Schulung erhalten. Damit liegen die USA im Ländervergleich vorne. In Grossbritannien haben hingegen nur 57 Prozent der Befragten eine Schulung zu Datenvertraulichkeit erhalten. In allen untersuchten Ländern ist die Installation und Verwendung von Sicherheitslösungen die am häufigsten eingesetzte Methode zur Abwehr von Datenlecks.

"Die Mehrzahl aller Datenlecks wird intern verursacht, entweder unabsichtlich oder absichtlich durch legitime Anwender mit Zugriff auf Daten im Unternehmensnetz. Dies kann eine Reihe ernster Folgen haben, darunter Rechtsstreitigkeiten, Beschädigungen der Marken-Reputation und schlechte Presse. Vor diesem Hintergrund ist es nicht verwunderlich, dass die Verhinderung von Datenlecks für Unternehmen zu einem drängenden Thema geworden ist", sagt Glen Kosaka, Director Marketing der Data Leak Prevention Unit bei Trend Micro.



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