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Datum: |
02.07.2008 09:27:20 / newsbyteNews |
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Als eine der zwei weiblichen Absolventinnen konnte speziell Nicole Kalt feiern, da sie als erste Aargauerin die Berufslehre mit Basislehrjahr höchst erfolgreich und tags zuvor die technische Berufsmatur als Beste mit einem Notendurchschnitt von 5,5 absolviert hat.
65 Absolventen und 2 Absolventinnen inklusive Familien und Lehrer füllten an diesem warmen Sommertag die Aula der BerufsBildung-Baden (BBB). Als Präsident der Aargauischen Lehrmeistervereinigung Informatik AG-I moderierte Hakan Erci am Samstag, 28. Juni im dreizehnten Jahr der Aargauer Informatikausbildung die Diplomfeier und führte in die Referate ein, die wie ein Minirock sein sollten: interessant, kurz und das Wesentliche abdeckend. Er verwies auf die gute Ausgangslage der frisch diplomierten Berufsleute, denn solche Fachpersonen würden zurzeit regelrecht gejagt. „Obwohl wir dieses Jahr nur noch 67 statt der 84 letztjährigen Absolventen und Absolventinnen begrüssen können, ist doch der Notendurchschnitt gestiegen. Erfreulicherweise zeigt auch die Zahl der Interessierten an der Berufslehre für Informatik wieder nach oben. Dies ist auch dringend notwendig, da Informatiker immer mehr zur Mangelware werden“, so Erci weiter.
Erste Aargauerin mit abgeschlossener Lehre und Basislehrjahr wird gefeiert
Chef-Experte Daniel Heuberger konnte den 67 Absolvent/innen zu ihrem Erfolg gratulieren und entsprechend das eidg. Fähigkeitszeugnis aushändigen. Die Besten konnten neben dem Diplom auch Präsente und Applaus entgegennehmen: Adrian Schmid aus Künten, Pascal Schwarz aus Küttigen und Christof Weibel aus Rheinfelden erreichten mit einem Notendurchschnitt von je 5,6 Glanzresultate. „Auch im 13. Jahr der Aargauer Informatikerausbildung dürfen wir mit einem Notendurchschnitt von 4,9 zufrieden sein. Noch mehr hat uns aber das Resultat der Kandidatin Nicole Kalt aus Kleindöttingen gefreut, die als erste weibliche Informatikerin des Kanton Aargau die Lehre mit Basislehrjahr erfolgreich absolviert und noch am Vortrag als Beste die technische Berufsmatur abgeschlossen hat“, so Heuberger weiter. Die Mehrheit der Absolvent/innen der Lehre als Informatiker/innen sind an der Berufsfachschule BBB, dem Kompetenzzentrum für Informatik im Kanton Aargau, oder der Brugger IBZ ausgebildet worden.
Gemäss SwissICT werden in 20 Jahren 50'000 Informatiker fehlen
In der Gastrede gratulierte SwissICT-Vizepräsident Bruno P. Baumberger den erfolgreichen Diplomanden und Diplomandinnen, da sie den richtigen Beruf gewählt hätten und offerierte ihnen gleich eine kostenlose SwissICT-Mitgliedschaft bis Ende 2009. Nicht nur zurzeit seien Informatiker/innen Mangelware. In 20 Jahren würden 60 Prozent der jetzigen Informatiker aus dem Berufsleben ausgeschieden sein und somit 50'000 Informatiker fehlen, wenn sich nichts ändert. Als eigentlicher Informatik-Dinosaurier konnte Baumberger aus seinem reichen Erfahrungsschatz schöpfen, der bis zur Lochkarte zurückreicht. Er betonte aber auch die wichtigen Kompetenzen, in denen sich jeder Berufstätige laufend weiterbilden müsse: In der Fach-, Business- sowie Sozial- und Kulturkompetenz, aber auch Sprachen würden immer wichtiger. Ins gleiche Horn stiess Hanspeter Vogt, Schulleiter der Informatikabteilung der Berufsbildung-Baden, und gratulierte den Prüflingen zu ihrem Erfolg. Aus den an der Feier ausgezeichneten Arbeiten werden fünf für die Verleihung der besten Schweizer Abschlussarbeit empfohlen, die am 29. August vom SwissICT-Verband verliehen wird.
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