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26.06.2008 09:35:22 / newsbyteNews |
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Es ist paradox. Einerseits soll Business Software preiswert Standardfunktionalitäten bieten. Andererseits erwarten Anwender massgeschneiderte Lösungen für ihr Unternehmen. Die NVINITY Software Schweiz AG sieht in diesem Paradox einen Wettbewerbsvorteil. Denn das ERP-System NVinity kann beides: individuelle Standardsoftware dank Package-System.
Erfolg vorprogrammiert
Der Erfolg von schnellen Branchenlösungen liegt bei der Business Software NVinity im Vorprogramm. NVinity wurde mit dem Entwicklungswerkzeug Framework Studio programmiert, mit dem hinterher auch individuelle Zusatzlösungen erstellt werden können. Da sich Vor- und Nachprogrammierung im selben Technologieumfeld abspielen, fügen sich die zusätzlichen Branchenlösungen nahtlos in die Standardsoftware ein. Nein, nicht ganz nahtlos, denn die programmierten Erweiterungen werden in ein Package gekapselt, das an die Grundausstattung angenäht wird, allerdings passgenau auf Kante. Die sauber verpackten Software-Päckchen haben den Vorteil, dass sie problemlos ins nächste Update mitgenommen werden können, da sie die aktualisierte Grundversion nicht stören. Bei Bedarf lassen sie sich unabhängig von der Standardsoftware auf den neuesten Stand bringen. Die „Naht“ zwischen dem Branchenlösungs-Package und der zugrunde liegenden ERP-Software bleibt dabei unversehrt. Mit dem Package-System sichert NVinity sowohl sichere Update-Fähigkeit als auch problemlose Erweiterbarkeit.
Branchenlösung für Papier- und Verpackungsgrosshandel
Der süddeutsche Papier- und Verpackungsgrosshändler Moosmann mit Sitz in Ravensburg wollte gerne mit NVinity arbeiten, brauchte jedoch firmenspezifische Softwarefunktionen, wie etwa die IT-gestützte Abrechnung für das deutsche Papier-Recycling-System. Ausserdem musste berücksichtigt werden, dass 80 Prozent der Bestellungen telefonisch eingehen. „Wenn beispielsweise ein Bäcker anruft und eine bestimmte Sorte Brötchentüten möchte, aber die Bestellnummer nicht mehr weiss, muss ein schneller Klick in die Bestellhistorie helfen“, erklärt Harald Heine, IT-Leiter bei Moosmann. „Wir wollen so viele Daten wie möglich aus dem Live-System ziehen.“ Deshalb wurden 80 Datenbanktabellen und 40.000 Besuchsberichte aus dem Altsystem nach NVinity exportiert.
Darüber hinaus verursachte die telefonische Bestellannahme spezielle Anforderungen an die Einrichtung der Bildschirmmasken. Die Lösung bestand hier in einem sogenannten Cockpit, in das alle relevanten Informationen zu Kunden, Lieferanten und Artikeln mit einer praktischen Reiterstruktur eingebettet wurden.
Auch der Vertrieb erhielt ein solches Cockpit, das mit vorverdichteten Daten über Umsatz, Rohertrag und Kennzahlen einen schnellen Geschäftsüberblick bietet.
Lagerverwaltungssystem, Katalogerstellung und Einkaufsgemeinschaft
Moosmann erwirtschaftet mit 100 Mitarbeitenden einen Jahresumsatz von 25 Millionen Euro und betreut über 8.000 Kunden. Das chaotische Lager verfügt über 13.000 Palettenplätze. Dort wird mit mobilen Scannern kommissioniert. Die gesamte Lagerverwaltung sollte auch an NVinity angebunden werden. Das Ergebnis ist ein permanenter Datenaustausch zwischen der ERP-Software und dem Lagerverwaltungssystem (LVS). So wird etwa die Lagerlayout-Tabelle laufend aus NVinity in das LVS exportiert. Andersherum übergibt das LVS Daten von Warenbewegungen ständig an die Business Software NVinity.
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