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Unified Communications (UC) in der Schweiz - Stand der Dinge

Im Rahmen ihres Studienprogrammes hat das Schaffhauser ICT-Marktforschungs- und Beratungsunternehmen MSM Research AG in diesem Jahr eine Umfrage bei Schweizer Unternehmen bezüglich Stand der Dinge zum Thema Unified Communications durchgeführt.

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Datum: 

25.06.2008 07:21:52 / newsbyteNews


Die Resultate dieser Untersuchung
liegen jetzt in Form einer neuen Studie vor. Dabei wurden rund 300 Unternehmen zu ihren Ausgabeplänen
und 100 Unternehmen zu qualitativen Themen befragt.

86.0% der befragten Unternehmen beschäftigen sich zurzeit mit dem Thema Unified Communications,
d.h. eine Einführung einer UC Lösung ist bereits realisiert, geplant oder wird derzeit diskutiert. Für lediglich
14.0% der Befragten ist UC aktuell kein Thema.

Insgesamt werden von Schweizer Unternehmen im laufenden Jahr 640.1 Millionen Fr. für Unified Communications
ausgegeben, dies sind 12.9% mehr als noch 2007. Damit liegt die prozentuale Wachstumsrate
deutlich über derjenigen des gesamten ICT-Marktes (4.2%). Auf den Telefoniebereich (Hybrid PBX,
Full IP PBX und Hosted Telefonie) entfallen dabei 331.3 Millionen Fr. und auf die UC Applikationen und
Services 308.8 Millionen Fr. Innerhalb der einzelnen Segmente legt Full IP PBX um satte 25.2% zu.
Die Studie hat gezeigt, dass UC in erster Linie nicht eine neue Technologie oder ein einziges Produkt ist,
sondern vielmehr einen Paradigmenwechsel darstellt und die Art und Weise verändert, wie in Zukunft
die eigene Arbeit organisiert, wie künftig zusammengearbeitet und vor allem kommuniziert wird. Unified
Communications ist also primär keine Produkt- oder Technologiefrage, sondern wird zur Kultur- und
Verhaltensfrage in den Unternehmen, welche einen UC Einsatz planen. Dies gilt als Kernerkenntnis der
Studie auf die Frage nach der Akzeptanz einer UC Lösung.

Die Vorteile einer UC Lösung werden von der Mehrheit der Anwenderunternehmen erkannt. Drei Viertel
der Befragten sehen mit der Einführung einer UC Lösung aber auch einen Kulturwandel auf sich zukommen,
der seine Zeit braucht. Und dies verlangt nach Schulung und Training der Mitarbeiter. 36.0%
wünschen sich gar begleitende "UC Fördermassnahmen" durch den Anbieter.
Mit Blick auf die Einführung einer UC Lösung spricht sich die Mehrheit der Befragten (84.0%) für eine
sanfte Migration aus. Dieser hohe Anteil an Stimmen überrascht eigentlich nicht, zwei Gründe sprechen
deutlich gegen einen disruptiven Umstieg: Einerseits hat die Umfrage gezeigt, dass Unified Communications
nach einem Kulturwandel im Unternehmen verlangt, und dieser Wandel braucht Zeit, andererseits
spricht die jahrelange Erfahrung mit Technologieprojekten gegen einen Umstieg auf einen Schlag.
Nach den Antriebsfaktoren gefragt, kann das Ergebnis zusammengefasst so auf den Punkt gebracht
werden: Produktiver, schlanker und schneller - das sind die Keydriver für den Einsatz und die Nutzung
einer Unified Communications Lösung.

Der Diskussion um eine mögliche Einführung einer UC Lösung stehen aber auch Hürden im Wege: 60%
der Unternehmen gaben zu Protokoll, dass die derzeitigen und künftigen Kommunikationsbedürfnisse im
Unternehmen unklar sind, und damit auch der Nutzen und die "gefühlte" Notwendigkeit einer allfälligen
Einführung schwer erkennbar sind. Aber auch Bedenken gegen die Umstellungskosten, die Komplexität
der Lösung und der Integration nehmen eine führende Position unter den einzelnen Hemmschwellen
gegen Unified Communications ein.

Trotz aller Hürden bei potentiellen Anwendern gehört der UC Markt zu den Topmärkten der kommenden
Jahre.

Auskünfte zur Studie:
MSM Research AG
Philipp A. Ziegler
Freier Platz 6/Postfach 228
CH-8203 Schaffhausen
Telefon +41 (0)52 624 21 21 - www.msmag.ch - info@msmag.ch



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