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21.05.2008 15:37:50 / newsbyteNews |
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In dem 120 Seiten starken Praxishandbuch sind die Grundlagen für eine Influenzapandemie-Notfallplanung verständlich aufbereitet und viele Praxishinweise zeigen worauf es wirklich ankommt. Mithilfe der Arbeitsanweisungen, Musterplänen, Formularen, Plakaten Checklisten und Pandemie-Hygieneplänen die als Fertigversion und zum individuellen Bearbeiten zur Verfügung stehen, kann jeder Betrieb, jedes Altenheim, Pflege- und Gemeinschaftseinrichtung schnell, unkompliziert und sicher seinen betriebseigenen Notfallplan erstellen. Alle Unterlagen sind in einem praktischen Ringordner abgeheftet - herausnehmen und entweder manuell oder mittels CD-Rom auf den Betrieb oder die jeweilige Einrichtung anpassen. Eine enorme Zeit- und Kosteneinsparung, denn jeder weiß sofort WAS - WANN - WIE zu tun ist, um die Auswirkungen einer möglichen Pandemie auf Mitarbeiter, Kunden, Bewohner, Zulieferer, Angehörige und den gesamten Betrieb zu minimieren.
Experten der Weltgesundheitsorganisation (WHO) rechnen fest mit einer weltweiten Influenzapandemie. Zwar haben Länder und Behörden darauf reagiert und sich für den Fall eines Ausbruchs so gut wie möglich vorbereitet, doch die meisten Unternehmen unterschätzen noch immer die möglichen Folgen und existenzbedrohenden Auswirkungen einer Influenzapandemie auf das Unternehmen oder die Einrichtung - so die Experteneinschätzungen. So ist z.B. in Altenheimen, Pflege- und Gemeinschaftseinrichtung eine entsprechende Gesundheitsvorsorge noch weitgehend Fehlanzeige. Dabei wären hier die Folgen verheerend! In der Hochphase einer Krankheitswelle ist mit bis zu 50 Prozent Personalausfall rechnen, ein Pflegenotstand ist bei mangelnder Vorsorge also bereits vorprogrammiert. Aber auch der krankheitsbedingte Ausfall von Zulieferern und der Wegfall wichtiger Ressourcen bedrohen die Versorgung und Handlungsfähigkeit des gesamten Betriebes und es droht die Schließung vieler Unternehmen oder Einrichtungen für mehrere Wochen. Die Existenz vieler Betriebe ist massiv bedroht - bis hin zur Insolvenzgefahr. Angesichts dieser Bedrohungslage ist es sehr erstaunlich, dass bisher nur wenige Betriebe oder Einrichtungen mit einem Notfallplan entsprechende Vorsorgemaßnahmen getroffen haben. Die Verantwortung für Maßnahmen des Krisenmanagements trägt die Geschäftsleitung, die Trägerorganisation oder Heimleitung.
Sowohl das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), die Bund-Länder-Arbeitsgruppen, sowie auch das Robert-Koch-Institut (RKI) rät Betrieben dazu, sich bereits jetzt auf die möglichen existenzbedrohenden Auswirkungen einer Pandemie vorzubereiten und Maßnahmen in Betracht zu ziehen die im Ernstfall, bei Ausfall von Mitarbeitern oder bei Wegfall wichtiger Ressourcen die Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebes gewährleisten und die Existenz sichern. Ist die Pandemie erst einmal ausgebrochen – bleibt für geeignete Maßnahmen und Notfallpläne ganz sicher keine Zeit mehr !
Mit einer kompetenten Notfallplanung lassen sich die Auswirkungen abfedern und die Reaktionszeiten verkürzen. Mit einem solchen Instrumentarium kann der Betrieb auch im Krisenfall aufrechterhalten werden. Der Schutz der Mitarbeiter, Kunden, Bewohner und Angehörigen wird gewährleistet, der Betrieb, oder die Einrichtung bleibt funktionstüchtig und der normale Alltagsablauf wird so gut wie möglich aufrechterhalten.
Laut WHO ist die Frage nicht OB eine Pandemie eintrifft - sondern nur WANN !
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