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28.03.2008 07:20:26 / newsbyteNews |
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Die COS Gruppe schloss das abgelaufene Geschäftsjahr 2007 mit einem konsolidierten Gewinn von CHF 6,3 Mio. ab. Wesentlich dazu beigetragen haben Sondereffekte aus dem nicht fortgeführten Geschäft. Im fortgeführten Geschäft erzielte die COS Gruppe bei einem Umsatz von CHF 127,0 Mio. einen Gewinn nach Steuern von CHF 1,4 Mio. Die strategische Neuausrichtung der COS Gruppe hat auch im laufenden Geschäftsjahr erste Priorität. Fortgeführtes Geschäft: Schwieriges Umfeld für das Speichergeschäft Das fortgeführte Geschäft der COS Gruppe beinhaltet das Speichergeschäft der COS Memory sowie die Konzern- und Holdingaktivitäten. Der Speichermarkt war 2007 von einem grossen Überangebot geprägt. Der Preiszerfall von bis zu 70% auf einzelnen Komponenten schmälerte die Ertragsaussichten führender Hersteller. Die teils grossen Lagerbestände von Herstellern, Distributoren und im Fachhandel erhöhten den Druck auf die Marge. Dieses schwierige Marktumfeld führte bei der COS Memory dazu, dass das Geschäft mit der Eigenmarke „ExtreMemory“ aufgrund des Wegfalls von Preisvorteilen stark rückläufig war und somit im Vergleich zu den ausgezeichneten Ergebnissen der Vorjahre im abgelaufenen Geschäftsjahr 2007 auf der ganzen Front tiefere Resultate erzielte. So blieb der konsolidierte Umsatz des fortgeführten Geschäfts mit CHF 127,0 Mio. über 16% unter dem Vorjahreswert. Dies obwohl die COS Memory auch 2007 ihre abgesetztenStückzahlen erhöht hat und dadurch ihre in Deutschland führende Marktposition halten konnte. In der Folge sank der Bruttogewinn des fortgeführten Geschäfts gegenüber dem Vorjahr um rund 30% auf CHF 10,1 Mio. Dieser im Vergleich zur Umsatzentwicklung prozentual deutlich 2/5stärkere Rückgang des Bruttogewinns zeigt die verschärfte Wettbewerbssituation im vom starken Preiszerfall betroffenen Speichermarkt. Dies erklärt auch im Wesentlichen die gegenüber dem Vorjahr tiefere Bruttogewinnmarge von 8,0% (Vorjahr 9,5%). Unter Ausklammerung der Sonderkosten für Personalrestrukturierungen von CHF 0,5 Mio. und der Kosten aufgrund der Anwendung von IFRS 2 für ein im März lanciertes Kaderoptionsprogramm von CHF 0,3 Mio., konnten die Personalkosten gegenüber dem Vorjahr nur beschränkt gesenkt werden. Einerseits vermochte die COS Memory ihre Personalkostenstruktur nicht im Gleichschritt an die stark veränderte Marktsituation anzupassen, andererseits erlaubten die auf Stufe Konzern und Holding zu bewältigenden Aufgaben vorderhand nur teilweise eine Anpassung der Strukturen. Die übrigen Betriebskosten konnten gegenüber dem Vorjahr zum Teil aber wesentlich gesenkt werden. Einzige Ausnahme bilden die Rechts- und Beratungskosten, welche gegenüber dem Vorjahr stark angestiegen sind, primär verursacht durch die weit vorangeschrittenen Arbeiten des im April 2007 abgebrochenen Akquisitionsprojektes mit der Swissbit Gruppe. Auf Stufe EBIT weist die COS Gruppe für das fortgeführte Geschäft nach Berücksichtigung der Konzern- und Holdingkosten ein Ergebnis von CHF –1,5 (Vorjahr CHF 3,1 Mio.) aus. Dank einem positiven Finanzergebnis von CHF 2,1 Mio. und Steuergutschriften aus Vorjahren resultiert für das fortgeführte Geschäft einen Gewinn von CHF 1,4 Mio. (Vorjahr CHF 4,1 Mio.). Nicht fortgeführtes Geschäft: Positive Sondereffekte Das nicht fortgeführte Geschäft beinhaltet alle Effekte der von der COS Gruppe im Jahr 2006 veräusserten Gesellschaften oder Aktivitäten.
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