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12.03.2008 07:31:44 / newsbyteNews |
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In einem Update der von EMC gesponserten Studie „The Diverse and Exploding Digital Universe“ hat IDC neue Erkenntnisse zu Wachs¬tum und Inhalten des weltweiten digitalen Datenvolumens bis 2011 veröffent¬licht. Die Datenmenge des "Digitalen Universums" betrug 2007 281 Exabyte und damit zehn Prozent mehr als ursprünglich vorhergesagt. Diese Massen finden auf rund 17 Milliarden iPhones mit 8-GB-Speicher Platz. Derzeit wächst die digitale Informationsflut jährlich um 60 Prozent und wird bis 2011 rund 1'800 Exabyte (1,8 Zettabytes) erreichen. Dies entspricht einer Verzehnfachung gegenüber 2006.
Erstmals sprechen die Marktforscher in der Studie vom Phänomen des „Digitalen Schattens“, dem passiven Beitrag, den jeder Mensch täglich zum Informations¬wachstum leistet. Gemeint sind damit die Daten, die zum Beispiel bei der Benutzung einer Kreditkarte oder eines Handys entstehen, gespeicherte Web¬suchen, Gesundheitsdaten oder digitale Aufzeichnungen von öffentlichen Kameras. Der digitale Schatten jedes Einzelnen ist mehr als doppelt so gross wie die Informa¬tionsmenge, die wir täglich aktiv durch digitale Fotos, PC-Arbeit oder E-Mail-Ver¬sand erzeugen.
45 Gigabyte pro Person und Jahr durch Web 2.0 und Digitalkameras
Futter für das explosive Datenwachstum liefern der weltweit steigende Absatz von Digitalkameras und die zunehmende Popularität von Digital-TV. Statistisch gesehen hinterliess 2007 jeder Erdenbewohner einen "digitalen Fussabdruck" mit einer Kapazität von 45 Gigabyte im Informationsuniversum. Die zunehmende Internet¬nutzung in den Entwicklungsländern, immer mehr sensorgestützte Anwendungen, hochleistungsfähige Rechenzentren, die Software und Hardware als Dienstleistung anbieten, sowie der weltweite Boom sozialer Netzwerke sind weitere Eckpfeiler des rasanten Wachstums digitaler Daten.
Neue Ansätze für die Informationsverwaltung notwendig
Laut der Studie von IDC sind für 70 Prozent des Datenwachstums Individuen ver¬antwortlich. Doch mit der digitalen Datenspur, die jeder Mensch im privaten oder beruflichen Kontext produziert, steigt die Verantwortung von Unternehmen für den Schutz und die Verfügbarkeit dieser Informationen. Die IT-Abteilungen von Organisationen jeder Grössenordnung und Branche sind bei rund 85 Prozent der entstehenden Daten in irgendeiner Form in die Speicherung, Bereitstellung, Über¬mittlung, Einhaltung von Datenschutzrichtlinien sowie den Schutz der Daten invol¬viert. IDC berichtet von einem nie da gewesenen Grad an Komplexität, vor die die schnell wachsende und immer facettenreicher werdende Datenflut IT-Manager künftig stellt. Auch die Konsumenten werden mehr Augenmerk auf den effizienten Umgang mit ihrem privaten digitalen Universum richten.
"Die Gesellschaft bekommt schon die ersten Auswirkungen des explosiven Daten¬wachstums zu spüren. Organisationen müssen sich auf die unbegrenzten neuen Möglichkeiten der Informationsnutzung ebenso einstellen wie auf die Herausforde¬rungen, die damit verbunden sind", sagt Joe Tucci, EMC Chairman, President und CEO. "Die digitalen Hinterlassenschaften der Menschen wachsen ebenso stetig wie die Verantwortung der Unternehmen für die Sicherheit und die Verfügbarkeit dieser Daten. Die Last liegt damit auf den Schultern dieser IT-Organisationen, denn sie müssen die Risiken und Compliance-Vorschriften rund um den Missbrauch von Informationen, Datenlecks und den Schutz vor Sicherheitslöchern adressieren."
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