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Datum: |
07.03.2008 11:42:11 / newsbyteNews |
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Die Kernfragen lauteten: Welche neuen Möglichkeiten und Geschäftsmodelle können
IPTV- WebTV- und Mobile TV-Lösungen zum Durchbruch verhelfen, mit welchen Problemen sehen sich Unternehmen in diesem Markt derzeit noch konfrontiert?
Der TV-Branche stehen in den nächsten Jahren gravierende Veränderungen bevor. Das liegt nicht nur daran, dass sich mit Mobile TV und IPTV neue Verbreitungskanäle fürs Fernsehangebot etablieren werden. Zugleich eröffnen sich mit den neuen Technologien auch völlig neue Möglichkeiten: Die Fernsehnutzung wird persönlich und interaktiv, feste Programmschemata lösen sich immer mehr auf. Und neue multimediale Dienste sorgen zudem dafür, dass die bislang streng getrennten Unterhaltungs- und Kommunikationsdienste zunehmend verschmelzen.
Doch wie lassen sich in diesem neuen Markt profitable Geschäftsmodelle realisieren und welche Hindernisse gilt es noch aus dem Weg zu räumen? Ericsson hat dazu 49 Experten befragt, die in Unternehmen in elf Ländern an verschiedenen Stellen der neuen TV-Wertschöpfungskette tätig sind. Die Ergebnisse der Befragung sind in der Studie: "The new TV world – barriers and boosters" zusammengefasst, die Ericsson am 5. März auf der CeBIT 2008 vorgestellt hat. Zu den befragten Unternehmen gehören private und öffentlich-rechtliche Fernsehsender, Kabelnetzbetreiber, Diensteanbieter sowie Fest- und Mobilfunkbetreiber, für die der TV-Markt noch einen verhältnismässig neuen Geschäftsbereich darstellt.
Bei einem Grossteil der Bevölkerung weltweit nimmt Fernsehen bei den täglichen Freizeitaktivitäten eine wichtige Rolle ein. Dabei gibt es allerdings deutliche Unterschiede zwischen verschiedenen Ländern. So etwa schauen Schweizer fast zwei Stunden pro Tag weniger fern als der Durchschnittsamerikaner, der auf über 5 Stunden kommt (Stand 2006). Der TV-Konsum findet vorzugsweise abends statt, wobei das Medium eher passiv (bequem auf dem Sofa sitzend) genutzt wird.
Als – neben dem klassischen Fernsehkonsumenten – viel versprechende Zielgruppen für IPTV nennen die Teilnehmer der Befragung vor allem jüngere und technikaffine Nutzer. Ihnen ist die Unabhängigkeit vom vorgegebenen Programmschema wichtig, sie sind zum Beispiel an VoD- (Video on Demand), zeitversetztem Fernsehen oder Nischenangeboten interessiert. Ein ähnliches Bild ergibt sich beim Mobile TV: Auch hier sehen die Anbieter in jüngeren Nutzern, die keine Scheu vor Technik haben, eine viel versprechende Zielgruppe. Hinzu kommen hier Business-User und alle Menschen, mit einem eher mobilen Lebensstil.
Die Studie konzentrierte sich auf den europäischen Markt, der Untersuchungsschwerpunkt lag in Deutschland. Die Einschätzung der befragten Fachleute deckt sich weitgehend mit Marktforschungsdaten: Mit 88 Prozent ist der weitaus grösste Teil der Nutzer, die bereits Erfahrungen mit Mobile TV gesammelt haben, männlich, rund ein Drittel davon gehört der Altersgruppe von 18 bis 24 Jahren an. Bei den weitaus am häufigsten genutzten Inhalten handelt es sich um Nachrichtenangebote gefolgt von Sportprogrammen.
Die Studie kann hier bezogen werden: www.ericsson.com/de/cebit/tv_studie/
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