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WiMAX - Ewiger Hoffnungsträger für drahtloses Breitbandinternet

Große Technik-Offensive für 2009/2010 angepeilt

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13.02.2008 10:45:54 / newsbyteNews


Einmal mehr versuchen IT- und Telekomunternehmen auf dem Mobile World Congress (MWC) http://www.mobileworldcongress.com in Barcelona die drahtlose Webzugangstechnologie WiMAX in den Blickpunkt zu rücken. Die Treiber der Technologie sind quer über den Branchensektor verteilt, wobei sich in vor allem Intel als Hardwareproduzent für WiMAX stark macht. Gemeinsam mit Nokia hat der Halbleiterhersteller einen Chip vorgestellt, der ohne Serviceunterbrechung zwischen WLAN und WiMAX umschalten kann. "WiMAX bringt gegenüber der UMTS-Versorgung eine höhere Bandbreite bei besserem Service", erklärt Peter Ziegelwanger, Geschäftsführer WiMAX Telecom http://www.wimaxxed.at, die Vorteile der Technologie im pressetext-Interview.

Der WiMAX-Ausbau wird derzeit international vorangetrieben, in das Bewusstsein der Konsumenten ist die Technologie jedoch noch kaum gerückt. Grund dafür sind die bislang kaum vorhandenen Marketing- und Werbeaktivitäten der Unternehmen. "Wir wollen erst dann groß an die Öffentlichkeit treten, wenn sowohl die Infrastruktur steht als auch die entsprechenden Empfangsgeräte verfügbar sind", erklärt Ziegelwanger. In Österreich beispielsweise ist man mit dem Aufbau absolut im von den Regulatoren vorgegebenen Plan. WiMAX Telekom ist des Weiteren in der Slowakei als auch in Kroatien, wo der diesjährige Fokus des Unternehmen liegt, tätig. Seit dem vergangenen Jahr sind auch Firmen in die Holding integriert, die Frequenzlizenzen in Deutschland und der Schweiz halten. "Damit haben wir die Möglichkeit, einen Markt von 120 Mio. Menschen abzudecken", rechnet Ziegelwanger vor.

Die Zurückhaltung der meisten Unternehmen, die auf WiMAX setzen, ist derzeit in der noch nicht abgeschlossenen WiMAX-Zertifizierung der Empfangsgeräte begründet. Durch diese kann bei Produkten sichergestellt werden, dass sie mit der Technologie kompatibel sind und zuverlässig in allen WiMAX-Netzen funktionieren. Derzeit wird dieser Prozess für den 2,5-Gigahertz-Bereich, der in den USA genutzt wird, vorangetrieben. Anschließend ist das für Europa interessante 3,5-Gighertz-Spektrum an der Reihe. Der Abschluss ist für Mitte des Jahres vorgesehen, so Ziegelwanger.

Auf dem MWC demonstrieren Hardwarehersteller jedenfalls schon ihre ersten WiMAX-Produkte. "Hier kommen die starken Treiber vor allem aus Asien wie LG oder Samsung", berichtet Ziegelwanger. Samsung zeigt mit einem mobilen WiMAX-Prototypen die Interaktion zwischen WiMAX und GSM-Technologie. Das Gerät ermöglicht die nahtlose Videoübertragung im Wechsel von mobilem WiMAX- zum GSM-Netzwerk. Darüber hinaus zeigt das Unternehmen verschiedene Größen von WiMAX-Basis-Stationen. Fujitsu-Siemens hat ebenso wie Nokia, Alcatel-Lucent oder LG entsprechende Lösungen im Messegepäck. Auf Betreiberseite engagieren sich in den USA vor allem Sprint Nextel sowie NTT DoCoMo und Korea Telecom in Asien für die Technologie. "In Europa wird WiMAX zudem von Telefonica und Orange getestet, die die Technik primär in der CEE-Region zur Versorgung mit Breitband einsetzen wollen", berichtet Ziegelwanger.

Aussender: pressetext.austria
Redakteur: Andreas List



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