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Unisys Prognose für 2008: Outsourcing wird Consumer-lastig und grün

Veränderung des Arbeitsumfelds und Umweltaspekte sind Schlüsselfaktoren für IT-Outsourcing

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01.02.2008 10:05:14 / newsbyteNews


Die wachsende Zahl an mobilen Mitarbeitern, neue Anforderungen an die Verfügbarkeit von Services und ein erhöhtes Umweltbewusstsein werden im Jahr 2008 laut Joe Hogan, Vice President, Strategic Outsourcing bei Unisys, massgeblichen Einfluss auf Outsourcing-Entscheidungen haben.

Für 2008 sieht Joe Hogan die folgenden Entwicklungen:

1. Consumerorientierung der IT (IT-Consumerization) beeinflusst die Service-Strategien der Unternehmen

2. Unternehmen werden zunehmend auf Utility-Modelle im Outsourcing setzen

3. Mehr Umweltbewusstsein und entsprechende „grüne“ Technologien halten Einzug in Rechenzentren

4. Erfahrung und Service-Know-how werden zu Kernfaktoren für Outsourcing

5. Notwendigkeit zu erhöhter Flexibilität und Kostendämpfungen zwingt zur schnelleren Modernisierung von Altanwendungen

„Kostensenkungen – bisher der Schlüsselfaktor bei Outsourcing-Entscheidungen – werden zunehmend selbstverständlich und sind deshalb nicht mehr das einzige oder ausschlaggebende Kriterium“, sagt Joe Hogan. „Der Wandel in der Art und Weise wie Menschen zusammenarbeiten und ihre Geschäfte betreiben stellt auch völlig neue Anforderungen an die IT-Services. In den kommenden Jahren ist es für Outsourcing-Anbieter eine Kernherausforderung genau diese neuen Bedürfnisse der Anwender zu erfüllen.“

1. Consumerorientierung der IT (IT-Consumerization) beeinflusst die Services-Strategien der Unternehmen
Neue Consumer-Technologien wie das iPhone von Apple drängen immer schneller auf den Markt. Mitarbeiter – vor allem im Vertrieb oder im Kundenservice – möchten diese Geräte auch für ihre Arbeit einsetzen.

Um diese steigende Nachfrage 2008 gewinnbringend zu nutzen, werden Unternehmen laut Joe Hogan zunehmend IT-Support für Consumer-Technologien in ihre IT-Outsourcing-Vereinbarungen aufnehmen. Viele Arbeitgeber werden sogar die Geräte bereitstellen oder Mitarbeiterkäufe finanziell unterstützen. Des Weiteren sollten Unternehmen ihren IT-Support stärker auf umsatzgenerierende Mitarbeiter als auf die Mitglieder des Managements ausrichten, die traditionell den besten Support erhalten. Diese Praxis hat sich bei Best-Practices-Unternehmen bereits durchgesetzt, wie eine 2007 veröffentlichte Unisys-Studie beweist.

2. Unternehmen werden zunehmend auf Utility-Modelle im Outsourcing setzen

Outsourcing hiess bisher oft, die eigenen Unternehmens-Rechenzentren durch Mitarbeiter eines Outsourcing-Anbieters betreuen zu lassen. Doch in Zukunft werden Unternehmen immer mehr auf Off-Site-Rechenzentren setzen, die vollständig von Service-Providern betrieben werden.

„Es ist für Unternehmen wirtschaftlich sinnvoll, von den Investitionen ihrer Outsourcing-Partner in niedrige Servicekosten, standardisierte Systeme und „grüne“ IT zu profitieren“, sagt Joe Hogan.

3. Mehr Umweltbewusstsein und entsprechende „grüne“ Technologien halten Einzug in Rechenzentren

Gemäss einem 2007 veröffentlichten Bericht der US-amerikanischen Umweltschutzagentur hat sich der Stromverbrauch in amerikanischen Rechenzentren zwischen 2000 und 2006 verdoppelt und macht nun 1,5 Prozent des gesamten Stromverbrauchs in den USA aus. Die Untersuchung legt nahe, dass sich dieser Verbrauch bis zum Jahr 2011 erneut verdoppeln kann. Wenn man diesem Trend nicht gezielt begegnet, wird das zu höheren Betriebskosten und möglicherweise zu Energie-Engpässen führen.

mehr unter http://www.unisys.ch/about__unisys/news_a_events/gree_outsourcing.htm



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