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17.12.2007 08:31:01 / newsbyteNews |
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Die Kehrseite liegt darin, dass gerade durch den E-Mail-Verkehr oftmals sehr rasch geantwortet wird, was zu Missverständnissen, Konflikten und Eskalationen führen kann. Das Internet als jederzeit zugängliche Plattform könnte für Mediationen geeignet sein, denn oftmals wohnen die am Konflikt Beteiligten weit auseinander. Dies erschwert die zeitliche Verfügbarkeit und die persönliche Anwesenheit an einem Mediationsverfahren.
Konfliktberatung online als Pilot-Projekt
Die Fallbearbeitung via Internet wurde bis heute noch nicht erprobt.
Die Kommunikationsberaterin Dr. Bettina Bickel (gewann 2006 für die Piar AG den Titel „Golden Communicator“) hat ihre Grundausbildung zur Mediatorin an der Universität St. Gallen soeben abgeschlossen und will nun im Rahmen der Spezialisierung untersuchen, inwiefern sich Mediationen via Internet realisieren lassen und wo deren Möglichkeiten und Grenzen sind.
Gesucht: Studien-Teilnehmer(-innen)
Das Vorgehen des Forschungsprojektes sieht folgendermassen aus: Interessenten, die einen Konflikt mit jemandem haben, den sie gerne nicht im direkten persönlichen Gespräch, sondern online mit Unterstützung durch eine Mediation lösen möchten, sind eingeladen, direkt mit ihr Kontakt aufzunehmen.
In einem ersten Schritt wird geklärt, ob das Problem für eine Mediation geeignet und eine Abwicklung via Internet sinnvoll ist. Zu diesem Zweck ist eine kurze Schilderung des Sachverhaltes per E-Mail oder Telefon sinnvoll. Absolute Diskretion und Allparteilichkeit wird zugesichert. Anschliessend wird gemeinsam das weitere Vorgehen unter Einbezug des Internets als Kommunikationsmittel festgelegt.
Wichtig ist, dass alle Beteiligten mit dem Vorgehen via Internet einverstanden sind.
Da es sich bei den ausgewählten Fällen um ein Pilotprojekt handelt, ist das Mitmachen für alle Beteiligten kostenlos.
Was ist Mediation?
Ungelöste Konflikte und rechtliche Auseinandersetzungen kosten in der Regel viel Zeit, Geld und Energie. Die Mediation ist die Kunst, Konflikte zu entschärfen und Parteien zu Partnern werden zu lassen. Es ist eine aussergerichtliche, schnelle, kostengünstige, vertrauliche, image- und beziehungsschonende Methode, um in Konfliktfällen zu einvernehmlichen Lösungen zu kommen. Angelehnt an das Harvard-Prinzip werden Win-Win-Lösungen auf mediativer Basis geschaffen, die Wertschöpfung statt Wertverteilung zur Grundlage haben.
Weitere Informationen unter www.e-mediation.ch oder direkt via E-Mail an bettina.bickel@e-mediation.ch
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Mehr Informationen:
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