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17.12.2007 07:35:18 / newsbyteNews |
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AXSionics hat das Verfahren entwickelt und Siemens IT Solutions and Services implementiert und betreibt die entsprechende IT-Lösung. Bei Überweisungen sendet die Bank dem Internet-Nutzer auf seinen Monitor verschlüsselte Signale durch schnellen, fast flimmernden Wechsel von schwarzen und weißen Feldern – einem so genannten Flickercode. Diese Informationen liest und entschlüsselt der Kunde durch einen scheckkartengroßen Ausweis mit optischen Sensoren. Per Fingerabdruck auf dem Ausweis identifiziert er sich zudem. Das System funktioniert mit jedem herkömmlichen PC, Laptop oder PDA ohne zusätzliche Software. Mehrere Banken in Deutschland und der Schweiz testen die Lösung bereits.
Für sichere Online-Transaktion benötigen Bankkunden nur noch einen „Internetausweis“, auf dem ihr Fingerabdruck hinterlegt ist. Nachdem der Kunde seine Überweisungsdaten im Internet-Portal der Bank eingegeben hat, erscheint zur Bestätigung seiner Identität ein so genannter Flickercode auf dem Monitor. Der Flickercode besteht aus sechs kleinen Feldern, die abwechselnd schwarz und weiß blinken. Der Code enthält den bei der Bank eingegangenen Überweisungsauftrag und die zugehörige Nummer zur Transaktionsfreigabe (TAN) in verschlüsselter Form. Nachdem der Code am Monitor erschienen ist, zieht der Nutzer seinen Finger über den Streifensensor des Internetausweises und hält den Ausweis vor den Flickercode. Nun liest der Internetausweis mit seinem integrierten optischen Sensor die Informationen ein: Stimmen eingelesener und auf dem Internetausweis hinterlegter Fingerabdruck überein, erscheinen auf dem Display des Internetausweises die Daten der aktuellen Überweisung sowie eine dazugehörige TAN, die der Nutzer eingeben muss, um die Transaktion zu bestätigen. Der Fingerabdruck ist nur auf der Karte und nicht zentral bei der Bank gespeichert.
Hintergrund:
Beim Flickercode „flackert“ der Monitor auf einer kleinen Fläche schnell wechselnd schwarz und weiß – der Wechsel der Farben transportiert die codierten Informationen; fast wie bei einem codierten Morsealphabet. Die Informationen sind über kryptografische Verfahren verschlüsselt. Das Gegenstück des Codes – der Ausweis – besteht aus vier Komponenten: einem Streifensensor zum Scannen des Fingerabdrucks, einem Chip mit Kryptografieschlüsseln zum Entschlüsseln der empfangenen Informationen, optischen Sensoren, um vom PC die verschlüsselten Überweisungsdaten zu lesen, und einem Display für die Anzeige von Transaktion und TAN. Die Kosten für den Ausweis richten sich nach dem Geschäftsmodell der Bank und der jeweiligen Größe der Gesamtlösung.
AXSionics ist ein Spin-Off der Hochschule für Technik und Informatik Biel in der Schweiz. Das Unternehmen hat die Lösung entwickelt.
Siemens IT Solutions and Services ist ein international führender Anbieter von IT-Lösungen und -Services und liefert entlang der IT-Dienstleistungskette alles aus einer Hand: vom Consulting über die Systemintegration bis zum Management von IT-Infrastrukturen. Darüber hinaus vervollständigt Siemens IT Solutions and Services die Angebotspalette der anderen Konzern-Bereiche mit Software-Entwicklungen und IT-Lösungen. Mit umfassendem Know-how und spezifischen Branchenwissen schafft der Bereich messbaren Mehrwert für seine Kunden.
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