|
Details:
Datum: |
27.11.2007 14:20:39 / newsbyteNews |
|
Trend Micro (TSE: 4704) analysiert die aktuelle Bedrohungslage der Schweizer Computer. Mehr als die Hälfte aller Schweizer PCs, die mit Trend Micro HouseCall gescannt wurden, sind mit Web Threats infiziert. In den meisten Fällen handelt es sich um Grayware in Form von aggressivem Internet Marketing gefolgt von Crimeware und Malware.
Dank dem HouseCall Online-Scanning-Service von Trend Micro können Anwender ihre Systeme kostenlos auf Viren und Würmer überprüfen. Im ersten Halbjahr 2007 wurden 15'406 Schweizer PCs gescannt. Das Ergebnis:
· 51% waren mit Grayware infiziert
· 25% waren mit Crimeware infiziert
· und 24% waren mit Malware infiziert
Unter Grayware finden sich insbesondere Adware mit 27% aber auch Trackware, Browser Helper und Hijakers. Bei Trackware handelt es sich um ausführbare Programme, die das Verhalten von Anwendern verfolgen und ausspionieren, um gezielte Werbe- und Promotion-Inhalte an den User zu richten. Browser Helper sind Softwarekomponenten, die mit dem Webbrowser interagieren und dort Funktionen einfügen, die ursprünglich nicht im Browser enthalten sind. Eine Änderung der Browser-Einstellungen sowie die Umleitung einer Anfrage auf unerwünschte Websites wird durch so genannte Browser Hijacker hervorgerufen.
Auf den mit Crimeware infizierten PCs wurden vor allem Hacking Tools (13%) gefunden, gefolgt von Freeloaders, Dialers und Keyloggers. Unter Freeloader versteht man so genannten Software-Bündel, die meist unbemerkt zusammen mit erwünschter Software aus dem Internet installiert werden. Dialer greifen auf das Computermodem zu, um dann unerwünschte Fremdverbindungen herzustellen, während Keylogger die Aktivitäten auf der Computer-Tastatur verfolgen um beispielsweise Passwörter auszuspionieren. Die restlichen 24% der PCs waren mit Malware infiziert, wie Trojaner & Exploits und Viren & Würmer.
Schweizer PCs schneiden besser ab als amerikanische
In der Schweiz waren 57% aller von HouseCall getesteten Systeme mit Web Threats infiziert, in den USA hingegen sind es 69% und weltweit 61%. Die Schweiz liegt also klar unter dem internationalen Durchschnitt. Grayware dominiert in allen Regionen, in der online Crime Szene mit 76%. In den USA liegt die Zahl der infizierten Systeme bei 63% und in der Schweiz bei 51%. Bei Crimeware liegt der weltweite Durschnitt bei 29%. In den USA sind es 26% und in der Schweiz 25% der PCs infiziert.
Variable Infektionswege, das aggressive Verfolgen von Profitinteressen und immer geschickteres Social Engineering machen Web Threats zu einer immensen Bedrohung. Aufgrund des Erfolges der Web-Threat-Geschäftsmodelle ist dabei abzusehen, dass sich die Bedrohungslage auch in der Schweiz noch verschärfen wird.
Im Vorjahresvergleich
Letztes Jahr hatten Computerbenutzer noch viel mehr mit Malware und Trojaner zu kämpfen. Im November 2006 sorgte zum Beispiel der TROJ_YABE für viel Wirbel und Probleme an der Malware Front. Die gute Nachricht: es geht den Schweizer PCs besser als im letzten Jahr. Im Sommer 2006 waren es noch 79% der von HouseCall gescannten Computer die mit Grayware infiziert waren. Heute sind es nur noch 51%.
|  |
 |
 |
Mehr Informationen:
Es sind keine weiterführenden Informationen zu diesem NewsEintrag verfügbar...
|