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Virenattacke im Stadtpark

Hotspots bringen mobile Unabhängigkeit – und Gefahren

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Datum: 

14.11.2007 07:25:08 / newsbyteNews


Mobil ins Internet – von dieser Möglichkeit machen immer mehr Menschen
Gebrauch. Dazu nutzen sie so genannte WLAN-Hot Spots, örtlich begrenzte
Funknetze, die eine drahtlose und schnelle Internetverbindung erlauben. Solche
Hotspots finden sich in Cafés, in Hotels, an Flughäfen und anderen öffentlichen
Plätzen. Die Anzahl steigt stetig: in Deutschland gibt es mittlerweile um die 13.000 der
öffentlichen WLAN-Zugänge. Doch bieten Hotspots nicht nur Freiheit und
Unabhängigkeit, sondern bergen auch Gefahren, wenn man nicht aufpasst.
Hot Spots werden eifrig genutzt: 55 Prozent der Männer und 43 Prozent der Frauen gehen
laut einer Symantec-Umfrage hierüber ins Internet. Größtenteils werden E-Mails
geschrieben, fast ein Viertel der Befragten geht an öffentlichen WLANs aber auch online
einkaufen oder erledigt Bankgeschäfte. Doch das ist nicht ganz ungefährlich: Der Transfer
sensibler Daten ist riskant, wenn der Datenverkehr am Hot Spot ungeschützt, d.h.
unverschlüsselt stattfindet und somit für neugierige Unbefugte leicht einzusehen ist. Für
jemanden, der gerade seine Kontonummer und/oder PIN auf die virtuelle Reise geschickt
hat, ein beunruhigender Gedanke. „Wenn man einen öffentlichen Hot Spot nutzt, sollte man
auf jeden Fall eine Firewall auf seinem Notebook haben, die den User warnt, sobald
jemand versucht, von außen auf den Rechner zuzugreifen. Auch ein Virenschutz ist zu
empfehlen“, rät Candid Wüest, Virenexperte bei Symantec. „Wer nicht auf Online-Banking
oder Shopping an einem Hot Spot verzichten möchte, sollte ein Virtuell Private Network
(kurz VPN) nutzen. Hierbei werden die Daten quasi über einen gesicherten „Tunnel“
übertragen.“ Einige mobile Service Provider bieten mittlerweile entsprechende Software
für VPN an.
WLAN – und der Nachbar liest mit?
Mehr als 90 Prozent der männlichen und über 80 Prozent der weiblichen Befragten nutzen
WLAN auch daheim – wo die Sicherheitsanforderungen keineswegs geringer sind als
unterwegs. Viele Nutzer, die sich ein WLAN zuhause einrichten, vergessen leider, dieses
auch gegen unbefugte Nutzer abzusichern. Somit kann quasi jeder, der sich in Reichweite
befindet, den Zugang auf Kosten des Besitzers nutzen oder sogar auf dessen Daten
zugreifen. Der Symantec Virenexperte: „Die Verschlüsselung im WLAN-Router sollte in
jedem Fall aktiviert sein. Als Verschlüsselungsmethode kommen WEP und WPA bzw.
WPA2 in den Geräten zum Einsatz. WPA2 bietet derzeit die höchste und so die sicherste
Verschlüsselung.“ Desweiteren sollte der Nutzer direkt das Standard-Passwort des WLANRouters
ändern. „Hacker kennen die Standard-Passwörter aller gängigen Geräte und
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verschaffen sich damit schnell Zugriff auf Privatgeräte,“ erläutert Wüest weiter.
WLAN-Router für den Hausgebrauch haben fast alle standardmäßig eine Firewall
eingebaut, die auch aktiviert sein sollte. Der Symantec-Experte: „Zusätzlich empfiehlt sich,
eine Sicherheitssoftware mit Firewall auf dem Notebook zu nutzen. Dies gibt noch mehr
Sicherheit. Hier gilt das Prinzip „Doppelt hält besser“: Was die erste Firewall durchlässt,
fängt die zweite durch ihre zusätzlichen Sicherheitsstufen ab.“

Die vollständige Meldung können Sie hier herunter laden: http://www.symantec.com/content/de/de/about/downloads/PressCenter/2007-11-08_WLAN-Sicherheit.pdf



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