|
Details:
Datum: |
07.11.2007 11:56:23 / newsbyteNews |
|
Der Swisscom-Abschluss der ersten neun Monate wird durch Kundenzuwachs, die Übernahme von Fastweb und Sondereffekte geprägt: Der Umsatz stieg um 12,3% auf CHF 8,08 Mrd.; das Betriebsergebnis (EBITDA) um 14,7% auf CHF 3,28 Mrd. Bereinigt um die Übernahme von Fastweb und Sondereffekte im Vorjahr verzeichnet Swisscom ein stabiles Geschäft: Der vergleichbare Nettoumsatz stieg um 0,3% und trotz Kosten für die Einführung neuer Produkte und den Aufbau neuer Geschäftsbereiche sank der vergleichbare EBITDA nur leicht um 0,9%. Als Folge des Rückkaufs des 25%-Anteils von Vodafone an Swisscom Mobile im Dezember 2006 stieg der Reingewinn nach Abzug der Minderheitsanteile um 32,4% auf CHF 1,63 Mrd. Der finanzielle Ausblick für das ganze Geschäftsjahr 2007 bleibt unverändert.
Ohne Berücksichtigung von Fastweb lag der Nettoumsatz im dritten Quartal 2007 mit CHF 2402 Mio. um 0,9% unter dem Vorjahreswert. Der anhaltende Kundenzuwachs bei den Breitband- und Mobilfunkanschlüssen und das Wachstum im Projekt- und Outsourcing-Geschäft mit Geschäftskunden sowie neuen Geschäftsbereichen konnten den Umsatzrückgang im traditionellen Festnetzgeschäft nicht kompensieren. Das Betriebsergebnis (EBITDA) stieg im Quartalsvergleich um CHF 191 Mio. (+18,3%) auf CHF 1233 Mio. Die EBITDA-Zunahme ist vor allem auf die Übernahme von Fastweb (CHF 156 Mio.) zurückzuführen. Ohne diesen Effekt hat der EBITDA um CHF 35 Mio. (+3,4%) zugenommen, vor allem dank der guten Marktentwicklung im Mobilfunk- und Geschäftskundenbereich sowie durch Kosteneinsparungen.
Der kumulierte Umsatz der ersten neun Monate 2007 liegt mit CHF 8082 Mio. um 12,3% über dem Vorjahreswert. Das Betriebsergebnis (EBITDA) hat aufgrund der Übernahme von Fastweb und von Sondereffekten im Vorjahr um CHF 420 Mio. (+14,7%) auf CHF 3275 Mio. zugenommen. Auf vergleichbarer Basis ohne Sondereffekte hat der EBITDA um CHF 26 Mio. (-0,9%) abgenommen. Hauptgrund für die Abnahme sind die Kosten für die Einführung neuer Produkte und den Aufbau neuer Geschäftsbereiche wie Bluewin TV. Aus der Veräusserung der Tochtergesellschaft Antenna Hungária resultierte ein Gewinn vor Steuern von CHF 157 Mio. Auf Grund des Rückkaufs des 25%-Anteils von Vodafone an Swisscom Mobile im Dezember 2006 stieg der Reingewinn nach Abzug der Minderheitsanteile gegenüber dem Vorjahr um 32,4% auf CHF 1627 Mio. Das Wegfallen der Minderheitsanteile von Vodafone an Swisscom Mobile sowie das letztjährige Aktienrückkaufsprogramm und die daraus resultierende geringere durchschnittliche Anzahl Aktien führten zu einem Anstieg des Gewinns pro Aktie um 44,3% auf CHF 31,41.
Kundenwachstum bei Fixnet und Mobile
Der Umsatz von Fixnet mit externen Kunden nahm in den ersten neun Monaten 2007 gegenüber dem Vorjahr um 4,7% auf CHF 2895 Mio. ab (-3,7% im dritten Quartal). Die Zahl der Festnetzanschlüsse inkl. Breitbandanschlüsse erhöhte sich um 3,8% auf 5,25 Mio. Die Breitbandkommunikation verzeichnete im Jahresvergleich ein starkes Wachstum: Die Zahl der Breitbandanschlüsse stieg um 19,4% auf 1,56 Mio. Per Ende September haben sich über 60’000 Kunden für Bluewin TV entschieden. Der starke Anstieg der Investitionen in das Festnetz ist vor allem auf den Ausbau der Netzinfrastruktur mit der neuen Breitbandtechnologie VDSL zurückzuführen.
Der detaillierte Zwischenbericht:
http://www.swisscom.com/q3-report-2007
|  |
 |
 |
Mehr Informationen:
Website
|