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Wie kann man wirtschaftliches Wachstum und Green IT kombinieren?

Das Phänomen ‘Green IT’ (umweltverträgliche IT-Infrastrukturen) - mehr als nur ein Konzept oder ein modernes Schlagwort - muß heute als ökonomische Notwendigkeit in den Unternehmen angesehen werden.

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Datum: 

31.10.2007 08:39:17 / newsbyteNews


Angesichts der exponentiell wachsenden IT-Bereiche in Unternehmen aller Branchen (und eines sehr kurzen Lebenszyklus der Hardware), wird der IT-Sektor zu einer Zeitbombe, nicht nur was das Recycling betrifft, sondern auch und vor allem durch den rasant ansteigenden Energieverbrauch

Tonnen - in Europa wächst er durchschnittlich um 5% pro Jahr. Das ist nicht erstaunlich, wenn man liest, daß allein im Jahr 2006 weltweit 239 Million PCs verkauft wurden! Aber neben diesen Zahlen, die sich auf die Herstellung und die Wiederverwertung beziehen, müssen vor allem auch die des Energieverbrauchs betrachtet werden. Ein neuerer Bericht des Marktforschungsunternehmens IDC zeigt, daß 80% aller Unternehmen noch keine Energiebilanz erstellen obwohl über 10% des Energieverbrauchs in Europa direkt von der IT verursacht werden...
Es ist an der Zeit, daß wir uns mit diesem Phänomen auseinandersetzten und das nicht nur auf Herstellerebene, sondern vor allem auch auf der Seite der Unternehmen. Eine Reihe von Softwareherstellern, die auf IT-Verwaltungslösungen spezialisiert sind, hat sich mit diesem Thema bereits intensiv auseinandergesetzt. Die aktuellen Lösungen zur Umsetzung von umweltfreundlichen PC Konfigurationen und Stromspareinstellungen, bieten Unternehmen die Möglichkeit neue Green-IT Prozesse zum implementieren.
Die Implementierung von zentralen Prozessen für die gesamte Infrastruktur eines Unternehmens kann signifikant zur Reduzierung der Geräteaustauschkosten und des Energieverbrauchs beitragen. Mit den richtigen Werkzeugen kann ein Unternehmen den genauen Zustand seiner gesamten Infrastruktur ermitteln und den Energieverbrauch direkt an der Quelle messen. Dadurch können redundante Geräte und Stromfresser ermittelt und durch neue sparsame ersetzt werden. Dies führt nicht nur zu Kosteneinsparungen, sondern wandelt auch die gesamte IT in eine “saubere” Infrastruktur um.



Die Rücknahme und umweltgerechte und -verträgliche Entsorgung bzw. Recycling von Altgeräten und Elektroschrott wird in der EU durch das WEEE-Gesetz (Waste Electrical and Electronic Equipment) geregelt und nimmt die Hersteller dafür in die Pflicht. Diese Regelung wurde im Februar 2003 als Gesetz beschlossen und gab den Mitgliedsstaaten bis August 2005 Zeit diese zu implementieren. Green IT- Initiativen in der Infrastrukturverwaltung sind daher eine Schlüsselverbindung mit dem Umweltschutz.
Neben diesen allgemeinen Überwachungstrends wird von engagierten Softwareherstellern ein weiteres Werkzeug zur Verfügung gestellt, mit welchem Geräte, den Geschäftszeiten oder Benutzergewohnheiten entsprechend, zentral und automatisch ein- und ausgeschaltet werden können. Die Umsetzung dieser umweltfreundlichen Praktiken ermöglicht auch erhebliche Einsparungen, da die Stromrechnung dadurch um mehr als 30% reduziert werden kann. Verschiedene Studien haben errechnet, daß ein PC und dazugehörige Geräte im Jahr pro Anwender durchschnittlich 800kWh verbrauchen. Der Einsatz von automatischen Ein- und Ausschaltprozessen würde also den Stromverbrauch um durchschnittlich 240kWh pro Anwender senken, für ein Unternehmen mit 100 PCs bedeutet dies beispielsweise eine Verringerung des Gesamtenergieverbrauchs auf 56000 kWh.



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