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Datum: |
15.10.2007 17:20:38 / newsbyteNews |
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Dieses De-facto-Monopol wollen wir brechen“, sagte
Sunrise-CEO Christoph Brand in einem Interview mit der NZZ am Sonntag.
Sein Unternehmen sei in der Vergangenheit zu wenig mutig gewesen und
müsse wieder zum „Sinnbild des Wettbewerbers“ werden, so Brand weiter.
Dies wolle man vor allem durch Investitionen in die Infrastruktur und
durch den Aufbau neuer Sunrise-Shops erreichen. Auch die Preise sollen
gesenkt werden - zuerst für die Geschäftskunden, im Frühjahr 2008 auch
für Privatkunden.
Der Schweiz attestiert Brand ein Problem bei der Durchsetzung der
Telekomliberalisierung und des Wettbewerbsrechts: Swisscom verfüge
noch immer über 92 Prozent Marktanteil bei den Festanschlüssen, 70
Prozent für Breitbandinternet und 60 Prozent im Mobilfunk. Und nach
wie vor seien die Preise im internationalen Vergleich viel zu hoch.
Brand war selbst über zehn Jahre lang für Swisscom tätig und dabei
unter anderem verantwortlich für die Unternehmensstrategie und den
Aufbau von Bluewin.
(NetzwocheTicker)
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