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Datum: |
11.10.2007 08:30:39 / newsbyteNews |
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Heute legen das Forschungsinstitut ibi research an der Universität Regensburg und die Wirecard AG die neueste Studie über "Risiken der Zahlungsabwicklung im Internet" vor. Die Studie liefert eine
besonders umfassende Betrachtung der einzelnen Prozesse, von der
Kundendatenerhebung und prüfung, über den Umgang mit
Zahlungsstörungen, wie beispielsweise Rücklastschriften, Chargebacks, Überschreitungen des Zahlungsziels bei Rechnungen, bis hin zum
endgültigen Ausfall von Zahlungen. Die Ergebnisse basieren auf einer
Online-Befragung von Händlern, die Waren oder Dienstleistungen über
das Internet verkaufen. Insgesamt haben 290 Unternehmen den
Fragebogen vollständig beantwortet.
Dr. Ernst Stahl, Research Director bei ibi research: "Die
Häufigkeit von Zahlungsstörungen und Zahlungsausfällen nimmt weiter
zu. Und dies kann vor allem für kleinere Händler schmerzhaft sein: Um den Verlust einer ausgefallenen Forderung zu kompensieren, muss der
Unternehmer bei einer Marge von 5 Prozent das Zwanzigfache der
ausgefallenen Forderung an Neugeschäft gewinnen. Bei jedem zehnten
Unternehmen fallen bereits heute mehr als 3 Prozent der Umsätze aus.
Geht man von einer durchschnittlichen Marge dieser Unternehmen von 5
Prozent aus, so bedeutet dies, dass die Gewinne der Unternehmen bei
einer Reduzierung um einen Prozentpunkt der Zahlungsausfälle auf 2
Prozent, um die Hälfte steigen würden. Durch geeignete
Risikomanagement-Maßnahmen können sich Online-Händler vor
zahlungsunfähigen oder betrügerischen Kunden schützen. In der
vorliegenden Studie werden die wichtigsten Instrumente vorgestellt."
Der verantwortliche Leiter des Produktmanagements bei der Wirecard AG, Christian von Hammel-Bonten, ergänzt: "Wer im Internet Waren
veräußert, sollte Wert darauf legen, seine Kunden zu kennen. Know
your Customer lässt sich aber nur realisieren, wenn entsprechende
Daten auch abgefragt und ausgewertet werden. Fast 80 Prozent der
befragten Unternehmen prüfen bei einer Bestellung aber nicht einmal,
ob noch offene Forderungen gegen diesen Kunden bestehen oder ob in
der Vergangenheit Zahlungsstörungen aufgetreten sind."
Zum Hintergrund: Wachstumsmarkt Internet
Der elektronische Handel in Deutschland erfreut sich weiter
zunehmender Beliebtheit. Im Geschäft zwischen Unternehmen und
Verbrauchern (Business-to-Consumer; B2C) wurden im Jahr 2006 Waren
und Dienstleistungen im Wert von 46 Milliarden Euro per Internet
umgesetzt. Das entspricht einem Plus von 44 Prozent im Vergleich zum
Vorjahr. Der gesamte Umsatz im elektronischen Handel mit Endkunden
steigt von 2006 um mehr als 300 Prozent auf 145 Milliarden Euro in
2010 (BITKOM Prognose). Das Wachstum des elektronischen Handels kommt dabei allerdings nicht nur den großen Versandhändlern zugute. Auch
viele kleine und mittlere Anbieter planen derzeit den Einstieg in den elektronischen Handel oder bauen ihre bestehenden Angebote beständig
aus.
Die wichtigsten Informationen zur Studie auf einen Blick:
Studientitel: Risiken der Zahlungsabwicklung im Internet
Erscheinungstermin: Oktober 2007
Umfang: 209 Seiten, über 90 Abbildungen
ISBN: 978-3-937195-15-5
Kostenloser Download einer Management Summary:
http://www.wirecard.de/risikomanagement
http://www.ibi-shop.de/zahlungsrisiken
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Mehr Informationen:
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