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26.09.2007 11:42:43 / newsbyteNews |
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Die Schweizer Unternehmen verfügen nunmehr über ein effizientes Mittel, um das absichtliche oder unfreiwillige Speichern von Abbildungen und Videos mit pädophilem Inhalt in ihren IT-Systemen zu bekämpfen. Damit können sie einen Beitrag zum internationalen Kampf gegen die Verbreitung derartiger Dateien im Web und für die Würde des Kindes leisten. Das schwedische Unternehmen NetClean Technologies hat eine Reihe innovativer Softwareprodukte entwickelt, die deutlich wirksamer als andere am Markt angebotene Lösungen sind. Zur Befriedigung einer wachsenden Nachfrage wird diese auf Unternehmen zugeschnittene Software auch in der Schweiz angeboten. Im Internet sind weltweit Hunderttausende von Bildern und Videos mit sexuellen Misshandlungen von Kindern verfügbar. Für die Opfer ist die Verbreitung umso unerträglicher, als sie für all diese Bilder Missbräuchen ausgesetzt waren, die ihre Würde und Integrität für alle Zeit verletzt haben. Die Zunahme von Dateien mit pädophilem Inhalt im Internet ist erschreckend: Gemäss der britischen Organisation Internet Watch Foundation, ist die Zahl solcher Websites seit 1997 um 1500% angestiegen. Die Schweiz ist keine Ausnahme: Im ersten Halbjahr 2007 gingen bei der Eidgenössischen Koordinationsstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität (KOBIK) 6329 Meldungen über potenziell strafbare Inhalte ein, d.h. gleich viele wie im Gesamtjahr 2006. Ein Viertel dieser Meldungen betrifft pädophile Inhalte.
In zahlreichen Fällen zeigten die polizeilichen Untersuchungen, dass die IT-Einrichtungen der Unternehmen regelmässig für das Herunterladen oder Speichern von Bildern mit pädophilem Inhalt benützt werden. Gegen den Willen und ohne das Wissen der betroffenen Unternehmen werden die Computer von skrupellosen Angestellten oder Hackern, die damit eine strafbare Handlung begehen, zur Verbreitung dieser Dateien benutzt. Trotz der Zerschlagung der Schweizer Ableger verschiedener internationaler Netzwerke in den letzten Jahren ist das Problem noch immer dramatisch. Betroffen sind Hunderte von Personen, die auf den ersten Blick oft über jeden Verdacht erhaben scheinen. „Die benutzten Sicherheitssysteme reichen nicht aus: Sie blockieren zwar den Zugriff auf gewisse Websites, verhindern die Datenübertragung über E-Mail, CD/DVD oder USB-Stift usw. jedoch nicht. Die NetClean-Software schafft Abhilfe: Sie sucht das Netzwerk des Unternehmens, die Hard Disks und andere Datenträger aktiv nach diesen illegalen Eindringlingen ab, indem sie die Dateien mit dem Inhalt von Datenbanken mit digitalen „Fingerabdrücken“ vergleicht. Dadurch wird nicht mehr nur der Zugriff auf eine Website verhindert, sondern auch die Übertragung, Speicherung oder Visualisierung dieser Dateien. Ferner werden diese Vorfälle den vom Unternehmen bestimmten zuständigen Personen direkt per SMS oder E-Mail mitgeteilt", erklärte Pascal Seeger von der Gesellschaft Practeo, die für den Vertrieb von NetClean in der Schweiz, in Frankreich, Belgien und Monaco zuständig ist. 60'000 Arbeitsplätze in Schweden
Als ehemaliges Mitglied der Ermittlungseinheit Computerkriminalität des Kantons Genf und vormaliger Leiter der Technologieabteilung des Vereins „Action Innocence“ ist Pascal Seeger ein anerkannter Fachmann im Kampf gegen Kinderpornographie im Internet. „Sein Engagement und sein Know-how werden uns helfen, aufzuzeigen, wie NetClean die Verbreitung pädophiler Darstellungen effizienter bekämpfen kann“, unterstrich der CEO von NetClean, Christian Sjöberg.
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