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Evolution des Spam – PDF-Dateien als Vehikel für Bandbreitenfresser

Volumen einzelner Spam-Dateien nimmt deutlich zu – Image Spam bleibt weiterhin Spitzenreiter. Der Internet-Security-Spezialist SurfControl (London Stock Exchange: SRF) beobachtet einen Wandel bei den Spam-Techniken.

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Datum: 

19.09.2007 09:27:06 / newsbyteNews


Image Spam hat mit einem Anteil von 40% am
gesamten Spam-Verkehr und damit einer Verdopplung in gerade mal
sechs Monaten ein Rekordhoch erreicht. Etablierte Sicherheitsanbieter
haben aber mittlerweile geeignete Strategien und Tools zur Bekämpfung
entwickelt. Hauptaugenmerk der Spam-„Entwickler“ liegt deswegen jetzt
auf PDF-Attacken, deren Ziel das vorsätzliche Generieren von Last in
Netzwerken ist und die daraus resultierenden Schäden.


Die Attacken gestalten sich dabei meist gleich: Absender und „Betreff“ einer
PDF Spam E-Mail werden nach dem Zufallsprinzip ermittelt, das eigentliche
Nachrichtenfeld ist leer und im Anhang finden sich ein oder meist mehrere
PDF-Dateien, welche die Spam-Nachrichten enthalten. Und da Dateien im
PDF-Format zu den gerade im Arbeitsumfeld am meisten verwendeten
gehören, erwecken diese daher oft das Interesse des Adressaten und die
Wahrscheinlichkeit des Öffnens dieser Dateien ist sehr hoch. Die Inhalte der
Dokumente sind dabei die Altbekannten – Angebote zu verlockenden Offerten
und natürlich für „Spezialmedizin“.
Die eigentliche Gefahr der Attacke liegt nicht bei der zufällig ermittelten
Zielperson. Hatten PDF-Spam-Dateien bisher in der Regel eine Größe von ca.
5kb (Image Spam ca. 23kb), kommen die neuen PDF-Bedrohungen in noch
größeren Datenvolumina. Auf den ersten Blick ist jede Einzelattacke für sich
eigentlich von untergeordneter Bedeutung, die eigentliche Gefährdung kommt
durch die Menge der gesamten Attacke. Schickt ein Spammer eine PDFAttacke
in kurzer Zeit an mehrere Millionen von E-Mail-Adressen, entsteht
schlagartig ein für viele Unternehmensnetzwerke schwer zu bewältigender

Traffic. Aber nicht nur Unternehmen jeder Größe sind betroffen. Auch für
Carrier und Network Provider entstehen zum einen hohe Durchleitkosten, zum
anderen gerät die Verfügbarkeit der IT-Nervenbahnen durch die neue Form
des Angriffs ins Visier krimineller Banden.
Henning Ogberg, Senior Sales Director bei SurfControl, zu der neuen Gefahr:
„Das Thema Spam vollzieht nach unseren Erkenntnissen gerade einen
signifikanten Wandel. Von den Zielgruppen bleibt der Konsument zwar im
Mittelpunkt, durch den neuen „Fat Spam“ geraten aber auch Netzwerkbetreiber
und damit die ITK an sich ins Schussfeld krimineller Banden. Spam-Forschung
bleibt damit weiter das wichtigste Mittel zur Bekämpfung der neuen
Bedrohungen – unverzichtbar für zukünftigen Schutz bleibt die Kombination
von Image-Spam-Detection-Technologien, heuristischen Scan Engines, einem
effizienten Reputation Service und Content-Filterung sowie performanten
Image-Analyse-Technologien. Idealerweise befinden sich alle diese Tools in
einer E-Mail Security Suite, die über eine leichte Administrierbarkeit und hohe
Kostentransparenz verfügt.“



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