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Trojaner und Adware aktivste Malware im August

Auswertungen des Panda ActiveScans, einer Online Antivirenlösung von Panda Security, belegen, dass sich Trojaner und Adware mit 25,92, respektive 24,81 Prozent mit klarem Vorsprung absetzen

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Datum: 

09.09.2007 09:31:21 / newsbyteNews


Die beiden Malware-Arten Trojaner und Adware waren gemäss den Auswertungen von Panda ActiveScan mit 25,92 Prozent und 24,81 Prozent für die meisten Infektionen im Monat August verantwortlich. Trojaner sind Programme, die als nützliche Anwendungen getarnt verschiedene schädliche Funktionen ohne das Wissen des Anwenders ausführen. Bei Adware hingegen handelt es sich um eine Software, welche die Internet-Gewohnheiten des Nutzers ausspäht und personalisierte Werbebanner oder Pop-Ups anzeigt.

Die restlichen knapp 50 Prozent der Infektionen im August gehen auf das Konto folgender Malware-Arten: 8,23 Würmer, 3,59% Backdoors, 3,03% Dialer, 2,96% Spyware sowie 2,51% Bots. Alle anderen Schädlinge, die einzeln nicht über ein Prozent kommen, werden in der Gruppe "Andere" mit 28,95% zusammengefasst. Die einzelnen Bedrohungen des vergangenen Monats sind in der Panda Security Rangliste der am häufigsten verbreiteten Malware-Exemplare zu finden:



Platz eins geht im Monat August an den Trojaner Downloader.MDW, der somit seine Führungsposition vom vergangenen Monat erfolgreich verteidigt. Er generiert einen erhöhten Netzwerk-Traffic und setzt auf diese Weise den Sicherheitslevel betroffener Computer deutlich herab.

Zwei im August zum ersten Mal erschienene Schädlinge belegen die Plätze zwei und drei: ZLFake.A und ZIFake.A. Die beiden Würmer verändern verschiedene Dateien und verbinden sich mit einer Website, um infizierte Systeme zu melden.

Auf dem vierten Platz landet der Trojaner Lineage.BZE, der im Vergleich zum Vormonat im Ranking einen Platz zurückrutscht. Lineage.BZE schleicht sich über Sicherheitslücken in ungepatchte Rechner und entwendet vom User eingetippte oder gespeicherte Informationen.

Brontok.H fällt auf den fünften Platz zurück. Der Wurm kopiert seinen Code, ohne andere Dateien zu infizieren, und schleicht sich über Sicherheitslücken oder E-Mail Anhänge in anvisierte Rechner.

SuperFast hingegen klettert die Ranking-Leiter steil bergauf. Im Juli noch auf Platz zehn, steht das potentiell unerwünschte Programm nun auf dem sechsten Rang. Wenn es einen Computer verseucht, kann es die Kontrolle über verschiedene Vorgänge, wie Installation / Deinstallation, Modifikationen im PC, Bearbeitung von persönlichen Daten, etc. übernehmen.

Weiter bergab geht es für Sdbot.ftp. Das Skript wird von verschiedenen Malware-Exemplaren zum Runterladen des Sdbot-Wurms (via FTP) und zum Öffnen einer Hintertür auf dem Rechner genutzt.

Auf den letzten beiden Plätzen der Top Ten landen im Monat August die zwei Trojaner Dropper.UN (verhindert, dass bestimmte Anwendungen und Prozesse ausgeführt werden) und Perlovga.A (fertigt Screenshots an, um vertrauliche Daten zu stehlen).



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