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Datum: |
17.08.2007 13:55:42 / newsbyteNews |
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Die COS Computer Systems AG Baden ist mit dem im
vergangenen Jahr bereinigten Beteiligungsportfolio in die Gewinnzone zurückgekehrt.
Im ersten Halbjahr 2007 erzielte die COS Gruppe einen Konzerngewinn von
CHF 7,1 Mio. (Vorjahr: Konzernverlust von CHF 1,8 Mio.). Dieses positive Ergebnis ist
aufgrund verschiedener wesentlicher Sondereffekte im fortgeführten und nicht
fortgeführten Geschäft differenziert zu betrachten.
Fortgeführtes Geschäft
Der Umsatz des fortgeführten Geschäfts im ersten Halbjahr 2007 lag mit CHF 63,4 Mio.
(Vorjahr: CHF 62,0) währungsbedingt leicht über dem Vorjahr, jedoch klar unter den
Erwartungen. Trotz Steigerung der umgesetzten Stückzahlen erschwerte ein anhaltend starker
Preisverfall im Speichergeschäft die Erhöhung des Umsatzes.
Mit CHF 5,5 Mio. lag der Bruttogewinn rund 12% hinter dem Vorjahreswert von CHF 6,3 Mio.
Dabei ist zu berücksichtigen, dass das Vorjahr durch die anteilige Einbringung einer
wertberichtigten Alt-Forderung im Geschäftsbereich Corporate mit rund CHF 0,3 Mio. positiv
beeinflusst wurde. Die Bruttogewinnmarge für das Geschäftsfeld Memory lag mit 8,8% unter
dem Vorjahreswert von 9,8% und erklärt sich, neben einem ausserordentlich starken zweiten
Quartal 2006, durch fordernde Verhältnisse bei Nachfrage und Preisen im Speichermarkt in
den ersten Monaten 2007.
Der Personalaufwand stieg gegenüber dem Vorjahr um rund 15% auf CHF 3,7 Mio. (Vorjahr:
CHF 3,2 Mio.), hauptsächlich verursacht durch den schrittweise vollzogenen Personalaufbau
bei der COS Memory. Dieser erfolgte mit dem Ausbau von neuen Absatzkanälen, der
Bewältigung der erhöhten logistischen Anforderung durch permanent steigende Stückzahlen
sowie den Dienstleistungsaktivitäten im Fullfillment-Bereich, welche mehrheitlich durch
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Temporärkräfte ausgeführt werden. Die übrigen Betriebskosten bewegten sich auf bzw. unter
Vorjahresniveau. Einzige Ausnahme: die Rechts- und Beratungskosten stiegen stark an auf
CHF 1,5 Mio. (Vorjahr: CHF 0,3 Mio.), primär verursacht durch den Verzicht auf die
Weiterführung des weit vorangetriebenen Akquisitionsprojektes mit der Swissbit Gruppe.
Auf Stufe EBIT resultierte im ersten Halbjahr 2007 des fortgeführten Geschäfts aufgrund eines
tieferen Bruttogewinnes, höherer Personalaufwendungen und ausserordentlicher
Beratungskosten ein Ergebnis von CHF –0,7 Mio. (Vorjahr: CHF 1,6 Mio.). Hier gilt es zu
beachten, dass die COS Memory allein betrachtet im ersten Halbjahr mit einem
Betriebsergebnis von CHF1,4 Mio. auch bei fordernden Marktverhältnissen solid arbeitete.
Das fortgeführte Geschäft profitierte im ersten Halbjahr 2007 durch die verbesserte
Nettoliquidität von höheren Zinseinnahmen sowie aufgrund des starken Euro von
unrealisierten Kursgewinnen auf Euro-Guthaben. Gesamthaft konnte mit CHF 1,4 Mio. ein
gegenüber dem Vorjahr verdoppeltes Finanzerergebnis ausgewiesen werden. Ferner
profitierte die COS im Umfang von rund CHF 0,6 Mio. einerseits vom positiven Ausgang eines
langjährigen Steuerverfahrens – es wurde gegen Ende des Berichtssemesters vollständig zu
Gunsten der COS entschieden –, andererseits auch von Steuergutschriften aus Vorjahren.
Daher resultierte im Halbjahresabschluss ein Steuerertrag von CHF 0,9 Mio. (Vorjahr:
CHF –0,1 Mio.).
Unter Berücksichtigung der oben erwähnten Effekte schloss die COS Gruppe das fortgeführte
Geschäft per 30. Juni 2007 mit einem Gewinn von CHF 1,5 Mio. (Vorjahr: CHF 2,2 Mio.)
Info: http://www.cosag.com/akt_berichterstattung.html
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