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16.07.2007 13:01:29 / newsbyteNews |
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Die Geschäftsführung der CETUS GmbH hatte am 12. Juli 2007 Antrag auf Eröffnung
eines Insolvenzverfahrens wegen drohender Zahlungsunfähigkeit gestellt, nachdem
der Zusammenschluss mit einem führenden grossen Deutschen Security VAD im
letzten Moment nicht zu Stande gekommen ist.
Eigentlich war bis letzte Woche ein potenter
Partner zur Seite, der die Gewähr für eine gedeihliche Zukunft der CETUS geboten hätte.
Denn beim Ausblick auf die Marktentwicklung zeigt sich CETUS zwar optimistisch, aber der
Security-Markt ist in Bewegung und wird sich in den nächsten Monaten und Jahren noch
stärker konsolidieren und mit den IT-Lösungen im Bereich Applikationen und IT-Infrastructure
zusammenwachsen. Der Markt wird gerade für kleinere Value Add-Distributoren zunehmens
enger, gerade im Handelsgeschäft sind Themen wie Globalisierung von grosser Bedeutung.
Gemeinsam mit der Geschäftsleitung der CETUS war man darum daran einen geordneten
Investorenprozess und das Konzept der Zusammenführung mit einem führenden grossen
Deutschen Security VAD vorzubereiten, welcher wiederum in der Schweiz tätig werden
wollte. Entscheidungen insbesondere bezüglich der künftigen Organisation, Personal- und
Standortplanung waren schon gefällt. Über die vergangenen Monate, hatten sich die beiden
Unternehmen bereits im vorläufigen Verfahren mit wesentlichen Warenlieferanten auf eine
künftige gemeinsame Fortführung des Geschäftsbetriebs geeinigt und sich über erste
Massnahmen verständigt, die für die Zukunft des Unternehmens von Bedeutung wären.
Im Verlauf letzter Woche ist der deutsche Partner jedoch unerwartet abgesprungen, womit
eine Zukunft für die CETUS GmbH in der jetztigen Organsationsform als VAD nicht mehr
tragbar ist.
Der Zusammenschluss dienten dem Zweck, die CETUS-Organisation vollständig mit der
langfristigen Geschäftsstrategie des Unternehmens in Einklang zu bringen. Die eingeleiteten
organisatorischen Veränderungen hätten die CETUS GmbH in die Lage versetzt, ihre
Strategie auch für die Zukunft zu realisieren und ihre Stärken wie die langjährigen und
extensiven Kundenverbindungen bestmöglich zu nutzen. Über die vergrösserte Organisation
mit hervorragend ausgebildeten Service- und Support-Profis sowie einem kompetitiven
Portfolio hätten ein erwiesenermassen exzellenter Service geliefert werden können, der die
CETUS-Zukunft als VAD gesichert hätten.
Für die CETUS GmbH war es schon längers eine strategische Zielsetzung, sich über ein
Zusammenschluss zu internationalisieren. Bis anhin hat sich CETUS darauf konzentriert
national eine starke Poition zu erringen. Hinsichtlich der zu erwartenden Marktentwicklungen
wollte CETUS internationalisieren, denn interessante Hersteller setzen zunehmend nur noch
auf VADs, die paneuropäisch aufgestellt sind. Zudem hat insgesamt der Margendruck vor
allem bei den klassischen IT Security-Produkten wie Firewalls, VPN und Virenscannern
immer stärker zugenommen, was ein Grossteil des CETUS Geschäftes darstellt.
Anforderungen an Personal, Marketing, sowie Prozess-Infrastruktur und
Auftragsadministration verursachen immer höhere Aufwände und Kosten im Vergleich zu
immer kleiner werdenden Margen. Der Verkauf ist durch ständig fallende Preise und
fortlaufend reduzierte Margen defizitär. Im Gegegenzug verlangen Hersteller mehr und mehr
Efforts und schnelleres Wachstum zu immer schlechteren Bedingungen.
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