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03.07.2007 12:55:15 / newsbyteNews |
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Wie eine Befragung von Swisscable - Verband der Kabel-TV-Unternehmen - zeigt, nutzen rund 13 Prozent der Bevölkerung digitales Fernsehen. Dieses ist Voraussetzung für das hochauflösende Fernsehen, das ab Dezember 2007 auf dem Kabel verfügbar sein wird.
Die Lancierung von Bluewin TV hat bei den Kabel-TV-Unternehmen bis jetzt nicht zu einer grossen Abwanderung geführt. Vom Branchenverband Swisscable seit Anfang Jahr periodisch durchgeführte telefonische Befragungen bei jeweils rund 1000 Personen in der Deutsch- und Westschweiz zeigen, dass bis jetzt nur gerade etwa 0.5 Prozent der Kabel-TV-Kunden zu Bluewin TV gewechselt haben. Dies entspricht rund 14'400 Abonnenten (vgl. Präsentation in der Beilage, Seiten 2-7).
Offensichtlich kommt Bluewin TV vor allem dort zum Zuge, wo kein Kabel-TV-Anschluss verfügbar ist. Oder es wird in Ergänzung zum Kabelfernsehen abonniert. Sicherlich spielt bei der geringen Wechselbereitschaft der Kabelkunden auch die hohe Bild- und Tonqualität des Kabelfernsehens eine Rolle: "Qualität ist für Schweizer sehr wichtig. Das zeigen alle unsere Studien. Kein Kabel-Kunde wechselt vorschnell auf ein Angebot mit einer klar tieferen Bildqualität", meint Swisscable-Präsident Hajo Leutenegger.
Steigende Nutzung von Digital-TV und höhere Wechselbereitschaft
Eine weitere, breit angelegte Befragung hat ergeben, dass rund 13 Prozent der Schweizer TV-Haushalte digitales Fernsehen nutzen. Vor einem Jahr lag dieser Wert bei knapp zehn Prozent. In der von DemoSCOPE im Mai 07 durchgeführten Befragung von rund 800 Personen zwischen 15 und 74 Jahren in der Deutsch- und Westschweiz geben zudem 40 Prozent der Befragten an, dass sie in den nächsten 12 bis 36 Monaten zu Digital-TV wechseln werden (Vorjahr: 34 Prozent). Als Hauptgründe werden das grössere Programmangebot und die bessere Bild- und Tonqualität angegeben. Wie schon im letzten Jahr geben rund ein Viertel der Befragten an, kein Interesse an Digital-TV zu haben. Demgegenüber hat die Zahl der Unentschlossenen abgenommen: Rund 15 Prozent wissen noch nicht, ob sie digitales Fernsehen abonnieren werden (Vorjahr: 19 Prozent).
"Der Schneeball wird grösser"
Was sagt Leutenegger zu diesen Zahlen? "Die Nutzung von Digital-TV liegt klar unter unseren Erwartungen. Wir erhalten aber von verschiedenen Mitgliedern Meldungen, dass Digital-TV zurzeit massiv am kommen ist. Der Schneeball beginnt sich zu drehen und grösser zu werden. Ich bin überzeugt, dass sich dies schon Ende Jahr markant in den Zahlen niederschlagen wird." Gleichzeitig muss man aber davon ausgehen, dass ein kleiner Teil der Bevölkerung nicht zu Digital-TV wechseln wird. Hauptgrund dafür ist wohl die generell hohe Zufriedenheit mit dem bestehenden analogen Angebot. Diese ist auch in der diesjährigen Befragung bestätigt worden, wenn auch in etwas abgeschwächter Form.
- Hinweis: Hintergrundinformationen können kostenlos im pdf-Format unter http://www.presseportal.ch/de/pm/100010502 heruntergeladen werden -
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