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Datum: |
02.07.2007 17:25:09 / newsbyteNews |
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Sonnige Aussichten für Meteoblue
Schweizer Wetterdienst berechnet Daten mit Clustersystem von Pathworks
Mit einem Clustersystem von Pathworks berechnet die Meteoblue Research GmbH die Daten für ihr Wettervorhersagemodell. In Zusammenarbeit mit IBM hat Pathworks als stärkster IBM Cluster Partner im schweizerischen Markt ein Hochleistungsrechnersystem geschaffen, das mit hoher Zuverlässigkeit täglich rund 200 Milliarden Gleichungen auswertet und somit das Herzstück der Meteoblue-Angebote bildet.
Meteoblue erstellt die am höchsten auflösende Wettervorhersage für den gesamten europäischen Raum und hat mit zwei Kilometern Genauigkeit die höchste Netzdichte für Prognosen in den Alpenregionen und Zentraleuropa. Alleine der Rechnerverbund, der das europäische Wetter berechnet, löst zweimal täglich rund 200 Milliarden Gleichungen. Dementsprechend hoch waren die technischen Anforderungen an das neue System, das aufgrund des ständig wachsenden Datenaufkommens nötig wurde. „Die Meteoblue benötigte ein skalierbares Clustersystem auf Basis neuester Prozessor- und Blade-Technologien, wovon die Herausforderung darin lag, diese Blade-Technologien in einem Infiniband Low-Latency Netzwerk als Clusterverbund bereitzustellen und damit ein optimales Kosten- Nutzen Verhältnis bezüglich Rechenleistung zu erreichen.“, erläutert Tom Zimmermann, Marketing Manager bei Pathworks. „Latenz ist die Zeitspanne, die ein Datenpaket in Computernetzwerken von Sender zu Empfänger benötigt. Diese gilt es im Clusterverbund zu optimieren, und daher die Verzugszeiten zu reduzieren. Zudem wurde eine umfassende Optimierung der Software sowie der entsprechenden Programmbibliotheken vorgenommen, damit diese mit den entsprechenden Hardware-Komponenten schneller kommunizieren. Dieses gebündelte Know-how können nur wenige spezialisierte Anbieter bereitstellen“, ist sich Zimmermann sicher.
Die Auslagerung der Technik in die Räumlichkeiten der Industriellen Werke Basel (IWB) gewährleistet zudem eine sichere Infrastruktur auch bei einem weiteren Wachstum der Anlage. Gleichzeitig ermöglicht sie eine Remote-Überwachung des Systems aus der Meteoblue-Zentrale heraus. „Neben der Bereitstellung der technischen Voraussetzungen war es für uns wichtig, dass sich die anfänglichen Investitionskosten und auch die Total Cost of Ownership im überschaubaren finanziellen Rahmen halten“, resümiert Dr. Matthias Müller, Mitgründer von Meteoblue. „Diese Voraussetzungen sahen wir bei der Zusammenarbeit mit Pathworks erfüllt.“ Trotz der Hochtechnologien, die dem System zugrunde liegen, ist es sehr einfach zu handhaben. Pathworks offeriert zudem einen technischen Support und bietet eine 3-Jahres-Garantie auf die komplette Anlage, die Mitte des vergangenen Jahres geplant und von Ende 2006 bis Anfang 2007 implementiert wurde.
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