|
Details:
Datum: |
22.06.2007 08:34:08 / newsbyteNews |
|
Die IT-Märkte der zehn Staaten, die 2004 der EU beigetreten sind (EU-10), werden wohl auch in nächster Zukunft weiterhin zu den interessantesten Märkten zählen; dabei spielt die EU-Mitgliedschaft eine ausschlaggebende Rolle. Laut einer neuen Studie von IDC werden die jährlichen IT-Ausgaben in den zehn Jahren zwischen 2004 und 2013 durch direkte und indirekte Fördermittel um über 2,2 Prozentpunkte pro Jahr zusätzlich steigen; das macht insgesamt 27,6 Milliarden US-Dollar aus, die andernfalls für das Aufrüsten der Infrastruktur, der Softwareinvestitionen und der Dienstleistungen nicht zur Verfügung gestanden hätten.
Die IDC-Studie "EU Enlargement: Understanding the Impact on ICT Markets in the New Member States" untersucht die Auswirkungen der EU-Erweiterung auf die ICT-Märkte der zehn Länder, die 2004 der EU beitraten. Dabei stehen Trends bei den ICT-Ausgaben und länderspezifische Marktgrößen im Fokus der Studie."Wie stark die Ausgaben steigen, ist von Land zu Land unterschiedlich; das hängt im Einzelnen vom jeweiligen Umfeld, der IT-Entwicklung vor Ort, dem unternehmerischen Klima und ausländischen Direktinvestitionen ab“, sagt Steven Frantzen, Group VP von IDC CEMA und General Manager Research IDC EMEA. "Um die IT-Nutzung und die allgemeine Marktentwicklung voranzubringen, müssen IT-Anbieter sich unter anderem mit den Prozessen für die Direktvergabe von Mitteln vertraut machen und ebenso mit den verschiedenen Gesetzes- und Reforminitiativen, die ja oft auf eine IT-Lösung angewiesen sind."
Neueste Wirtschaftsindikatoren weisen darauf hin, dass die wirtschaftliche Entwicklung der zehn Staaten, die 2004 der EU beitraten, von der EU-Mitgliedschaft profitiert hat. Laut Angaben von Eurostat wiesen mit Ausnahme von Malta die neuen EU-Mitglieder 2005 ein BIP-Wachstum auf, das um einiges über den durchschnittlichen 1,5 Prozent der EU-15-Staaten lag; letztes Jahr betrug es 2,6 Prozent. Sowohl Estland als auch Lettland verzeichneten einen BIP-Höhenflug von über 10 Prozent; damit zählen sie zu den am schnellsten wachsenden Ökonomien der Welt.
Weitere Informationen über den Bezug dieser Studie erhalten Sie bei Edith M. Horton (ehorton@idc.com) oder bei Tatiana Hinova (thinova@idc.com; +420 221 423 140).
|  |
 |
 |
Mehr Informationen:
Website
|