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20.06.2007 07:17:33 / newsbyteNews |
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Die bayrische Teracue AG, Odelzhausen, hat jetzt die Version 4 ihrer iCue-Aufzeichnungs, Verteiler- und Player-Software für Videodaten per Internet-Protokoll vorgestellt. Unternehmen, die Bild und Ton über vor-handene Computernetzwerk-Verkabelungen aufzeichnen, als Stream verteilen oder abspielen wollen, steht damit eine rund 20 Pro-zent schnellere und in der Bedienoberfläche grafisch verbes-serte Version des 2001 erstmals angebotenen iCue-Systems zur Verfügung. Ausgefeilte Archivierungs- und Rechtemanagement-möglichkeiten sowie Einzelbildwiedergabe zur Detailerkennung und Videoauswertung sind damit jetzt möglich. Normale Ether-net-Netzwerke mit CAT-5-Verkabelungen können so als „virtuelle Kreuzschiene“ dienen und eine Zweitverkabelung mit speziellen Videokabeln überflüssig machen. Die iCue-Software unterstützt die Kompressionsstandards MPEG-4 AVC H.264 SD/HD und MPEG-2 SD/HD.
Die Software von Teracue soll gleichermaßen für Aufzeich-nungen, zur Archivierung und zum Abspielen von Videodaten oder zur Verteilung von Live-Fernsehsignalen an Arbeitsplätze nutz-bar sein. Die Qualität sei je nach verfügbarer oder gewünsch-ter Bandbreite ebenso skalierbar wie das gesamte System, das modular nach Bedarf ergänzt und ausgebaut werden könne. Video-daten lagern auf zentralen Servern, die auch redundant und damit ausfallsicher angelegt werden können. Teure, häufig bereits vorhandene Speichersysteme von Fremdherstellern können so kostengünstig mit genutzt werden. IPTV bietet die Möglich-keit, jedes Video zu jeder Zeit an jedem Ort bereitzustellen, an jedem Arbeitsplatz, ganz gleich ob PC, TV, Plasma oder Beamer. Über digitale Netzwerke können Fernsehprogramme, Kamera- und Monitoringsignale in nahezu unbegrenzter Zahl an hunderte von Teilnehmern übertragen werden.
Jeder PC-Arbeitsplatz, jeder Bildschirm, der mit einer han-delsüblichen CAT-5-Ethernet-Netzwerkverkabelung angebunden ist, kann erreicht werden. Bei Bildschirmen ohne PC kommen passende Set-Top-Boxen zum Einsatz, deren Integration eben-falls von Teracue entwickelt wird.
„Ein arbeitsfähiges Basissystem mit einem Server und zehn Arbeitsplätzen können wir unseren Kunden für unter 10.000 Euro zusammenstellen“, so Technik-Vorstand (CTO) Karl-Heinz Wenisch. Natürlich seien die Investitionskosten höher als bei der Aufstellung eines VHS-Kassetten-Recorders, aber deutlich geringere Personalkosten, digitale Aufzeichnungsqualität, se-kundenschnelle Verfügbarkeit der Informationen, serverbasier-tes Rechtemanagement sowie umfangreiche Archivierungsfunk-tionen rechtfertigten den Mehraufwand in den verschiedensten Anwendungsgebieten.
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