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Fehlertolerante Stratus-Server unterstützen VMware ESX

Stratus, Hersteller von fehlertoleranten Server-Lösungen, wird künftig VMware ESX unterstützen.

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Datum: 

08.06.2007 07:30:03 / newsbyteNews


Unternehmen können damit ihre virtuellen Server hoch-verfügbar auf fehlertoleranten Stratus-Servern betreiben und so eine Ausfallsicherheit von mehr als 99,999 Prozent sicherstellen.

Mit der Virtualisierungs-Software VMware ESX lassen sich mehrere logische Server auf einem physischen Server betreiben. Unternehmen können durch Virtualisierung ihrer Server Hardware- und Betriebskosten sparen, sowie die Auslastung der Systeme verbessern. Durch den Betrieb von mehreren virtuellen Servern auf einer physischen Maschine steigen allerdings die Anforderungen an die Verfügbarkeit der Server-Hardware: Systemausfälle können in einer virtualisierten Server-Landschaft extrem gravierend sein, wenn beispielsweise mehrere kritische Anwendungen gleichzeitig betroffen sind.

Stratus wird VMware ESX ab dem Release 3.1 mit seinen Server-Systemen 4400 (Dual Core) und 6200 (Quad Core) unterstützen. Damit können virtuelle Server-Lösungen die hohe Verfügbarkeit der fehlertoleranten Server von über 99,999 Prozent ("Five Nine") nutzen. Eine Verfügbarkeit von 99,999 Prozent entspricht einer mittleren Ausfallzeit von maximal fünf Minuten pro Jahr und übertrifft damit sogar die Verfügbarkeit klassischer Großrechner - zu einem Bruchteil der dafür anfallenden Kosten.

Da VMware ESX direkt auf der Stratus-Hardware aufsetzt, können die virtuellen Server mit unterschiedlichen Betriebssystemen arbeiten, beispielsweise mit Linux und Windows. VMware-Optionen wie VMotion für die Live-Migration von virtuellen Servern oder das Ressourcen-Management DRS werden von Stratus unterstützt. SANs (Storage Area Network) können via Fiber Channel eingebunden werden.

Die fehlertoleranten Server von Stratus verwenden für alle betriebswichtigen Teile durchgängig redundante Komponenten. So sind Prozessoren, Speicher-Chips und I/O-Einheiten doppelt vorhanden - fällt eine Komponente aus, führt das jeweilige Gegenstück sofort und voll automatisch den Betrieb weiter. Der Anwender bemerkt die Störung daher in der Regel überhaupt nicht. Die Stratus-Server sind auch unter VMware in das Stratus Active Service Network eingebunden: Bei Störungen einzelner Komponenten wird automatisch ein Austausch veranlasst.

"Virtuelle Server bieten heute ein hohes Maß an Leistungsfähigkeit und Flexibilität", erklärt Manfred Luttkus, Country Manager von Stratus Technologies in Schwalbach. "Allerdings nur solange die Hardware auch wirklich physisch verfügbar ist. Die Virtualisierung bedarf daher unbedingt einer Absicherung durch hoch-verfügbare Systeme. Dafür sind fehlertolerante Server bestens geeignet, weil sie Hochverfügbarkeit zu überschaubarem Aufwand bieten."



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