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EIAA: Interaktive Bannerwerbung gefragt wie nie!

Interaktive Bannerwerbung gefragt wie nie! Europas Online-Werbetreibende nutzen zunehmend große Bannerformate für den Einsatz von Rich Media Inhalten

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03.06.2007 09:09:30 / newsbyteNews


Europas Online-Werbetreibende setzen verstärkt auf große Bannerformate, um interaktiv Konsumenten anzusprechen und Markeninhalte zu transportieren. Dies hat ein aktueller Report zum europaweiten Einsatz von Online-Werbeformaten ergeben, der gemeinsam von der EIAA (European Interactive Advertising Association), dem Branchenverband der pan-europäischen Online-Vermarkter, und der Online Publishers Association Europe (OPA Europe) herausgegeben wurde. Seitens der EIAA wurden hierzu über 300 Milliarden Ad Impressions auf Webseiten der Mitglieder innerhalb des zweiten Halbjahres 2006 ausgewertet. Für Deutschland zeigen die Ergebnisse der EIAA, dass sich das „Medium Rectangle“ mit 39 Prozent aller verzeichneten Werbeeinblendungen zum beliebtesten Bannerformat des deutschen Internets entwickelt hat – dies entspricht einem bemerkenswerten Zuwachs von 225 Prozent gegenüber den ersten sechs Monaten des Jahres 2006. Den zweiten Rang belegt in Deutschland mit 34 Prozent das „Super Banner“ vor dem „Traditionellen Banner“, das in der Beliebtheit um 250 Prozent auf zehn Prozent gesunken ist (im ersten Halbjahr: 25 Prozent). Es folgt der „Skyscraper“ (acht Prozent), der „Wide Skyscraper“ (fünf Prozent) und das „Retangle“ (vier Prozent). Damit haben sich in Deutschland jene Bannerformate weiter durchgesetzt, die den Einsatz von Rich Media Inhalten ermöglichen.

Die Nummer 1 in Europa: Das „Super Banner“
Auch in Europa haben sich der EIAA-Auswertung zufolge das „Super Banner“ mit 35 Prozent sowie das „Medium Rectangle“ mit 33 Prozent aller ausgewerteten Ad Impressions zu den Wachstumstreibern der Bannerwerbung entwickelt. Spitzenwerte erreichte das „Super Banner“ dabei vor allem in Spanien (42 Prozent). Das „Medium Rectangle“ liegt im europäischen Vergleich in Italien (46 Prozent) vorn. Bei beiden Formaten stieg europaweit der Anteil der erfassten Werbekontakte im Vergleich zum ersten Halbjahr 2006 um mehr als 20 Prozent („Super Banner“ um 25 Prozent, „Medium Rectangle“ um 22 Prozent). Die verzeichneten Werbeeinblendungen des „traditionellen Banners“ gingen dagegen im gleichen Zeitraum um 38 Prozent auf 13 Prozent zurück.

Die Auswertungen der bei OPA Europe-Mitgliedern erfassten Werbeeinblendungen in Europa zeigen ebenfalls eine deutliche Konzentration auf die großen Formate „Super Banner“ (54 Prozent) und „Medium Rectangle“ (32 Prozent). Alle weiteren Bannerformate liegen hier dagegen deutlich unter zehn Prozent (Skyscraper: sieben Prozent, Wide Skyscaper: vier Prozent, Traditionelles Banner: zwei Prozent, Rectangle: ein Prozent).

„Der Trend in der Online-Werbung geht europaweit dahin, Markenwelten mittels emotionaler Inzenierungen zu transportieren und dabei die Internetnutzer interaktiv einzubinden. Durch den Einsatz von Rich-Media-Formaten können entsprechende Banner genau diese Möglichkeiten bieten“, so René Lamsfuß, Leiter Marktforschung United Internet Media und Mitglied der EIAA Researcher Group. „In-Page-Formate, also ein Video oder ein Online-Game innerhalb eines Werbeslots, liegen dabei besonders im Trend und sind als interaktive Werbeangebote bereits äußerst beliebt bei den Usern. Overlays, die sich über die Webseite ausdehnen und den Inhalt verdecken, wirken dagegen auch bei Rich-Media-Formaten störend, mindern die Erfolgsaussichten des Werbenden und sind nicht mehr das Mittel der Wahl für Branding-Werbung.“



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