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Nationalratspräsidentin Egerszegi für rasche Einführung des E-Votings

Nationalratspräsidentin Christine Egerszegi hofft, dass im Herbst die erste Auslandschweizerin oder der erste Auslandschweizer den Sprung unter die Bundeshauskuppel ins Schweizer Parlament schaffen wird. Ausserdem unterstützt sie die rasche Einführun

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Datum: 

29.05.2007 09:36:43 / newsbyteNews


Nationalratspräsidentin Christine Egerszegi hofft, dass im Herbst die erste Auslandschweizerin oder der erste Auslandschweizer den Sprung unter die Bundeshauskuppel ins Schweizer Parlament schaffen wird. Ausserdem unterstützt sie die rasche Einführung der elektronischen Stimmabgabe via Internet.

Die Fünfte Schweiz sei ihr sehr wichtig, weil diese viele Stimmbürgerinnen und Stimmbürger zählt, sagte Egerszegi in einem Interview mit swissinfo. Die Auslandschweizer seien die "Visitenkarte der Schweiz", über welche das Land Kontakte ins Ausland knüpfen könne.

Manchmal habe sie sogar das Gefühl, dass die Auslandschweizer die besseren Schweizer seien als die "Daheimgebliebenen". Diese repräsentierten die Schweiz mit ihren traditionellen Werten, verfügten aber gleichzeitig über eine enorme Weltoffenheit. Dieser Grundsatz ist ihr sehr wichtig: "Bewährtes erhalten und pflegen, aber Neues mit viel Einsatz anpacken."

"Ich würde mir wünschen, dass wir bald elektronisch abstimmen können, wie das in anderen Ländern auch möglich ist", sagte Egerszegi. Das würde es den Auslandschweizerinnen und schweizern erheblich erleichtern, am politischen Leben der Schweiz teilzunehmen. Sie würde sich aber auch freuen, wenn es gelänge, nach den Wahlen im Oktober den ersten Auslandschweizer oder die erste Auslandschweizerin im Eidgenössischen Parlament begrüssen zu dürfen.

Die Nationalratspräsidentin hofft, dass sich die Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer zahlreich an den Wahlen im Oktober beteiligen werden. Sie selber werde bemüht sein, dass diese die Unterlagen rechtzeitig erhalten und sich so eine Meinung bilden könnten. "Ich werde mich auch dafür einsetzen, dass das entsprechende Budget nicht allzu sehr gekürzt wird," versprach die derzeit höchste Schweizerin in dem Interview. (Presseportal.ch)



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