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24.05.2007 17:36:45 / newsbyteNews |
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Die Non-Profit-Stiftung myclimate und die Netviewer Schweiz AG haben eine Technologiepartnerschaft geschlossen. Ziel ist die Vermeidung von CO2-Emissionen durch den Einsatz von Netviewer-Lösungen. Laut einer aktuellen Studie des WWF (World Wild Fund For Nature) und ETNO (Vereinigung europäischer Telekommunikationsanbieter) liessen sich allein 22 Millionen Tonnen CO2 einsparen, wenn 20 Prozent aller Geschäftsreisen in den 25 EU-Ländern durch den Einsatz von ICT-Lösungen (Webkonferenzen etc.) ersetzt würden.
Anstatt sich ins Flugzeug oder Auto zu setzen, nutzen bereits mehr als 9'000 Unternehmen weltweit Netviewer-Tools für die unterschiedlichsten Zwecke: Dazu gehören Support, virtuelle Konferenzen, Fernwartung und immer häufiger Online-Seminare. "Unsere Kunden steigern ihre Effizienz durch den Einsatz von Netviewer-Lösungen. Zusätzlich leisten sie einen indirekten Beitrag zur Emissionsreduzierung, indem sie Vor-Ort-Besprechungen durch Online-Meetings per Netviewer ersetzen“, erklärt Andreas Moser, Geschäftsführer der Netviewer Schweiz AG.
Auch die Klimaschutzorganisation myclimate wird in Zukunft die Webkonferenzlösung Netviewer one2meet einsetzen, um auf einfache und innovative Weise mit Kunden in aller Welt zu kommunizieren. Die Netviewer Schweiz AG verpflichtet sich ihrerseits dazu, ihre Geschäftsreisen künftig mit myclimate klimaneutral zu gestalten. Das bedeutet, dass Netviewer Schweiz die Auswirkungen auf das Klima, die per Auto, Bahn oder Flugzeug entstehen, mit entsprechenden Zertifikaten von myclimate kompensiert. Die Stiftung unterstützt mit dem Ertrag aus dem Verkauf von Zertifikaten an Privat- oder Geschäftskunden beispielsweise den Bau von Kleinwasserkraftwerken in Indonesien oder von solaren Gewächshäusern im indischen Himalaja. Dadurch können Emissionen direkt an der Quelle reduziert werden.
„Die Zusammenarbeit mit myclimate ermöglicht es uns und unseren Kunden, einen wichtigen Beitrag zur CO2-Reduzierung zu leisten“, kommentiert Moser. myclimate-Sprecherin Kathrin Dellantonio ergänzt: “Für uns ist die Partnerschaft mit Netviewer Schweiz spannend. Denn wenn durch die Benutzung der Netviewer-Software weniger Geschäftsreisen gemacht werden, kommt das auch dem Klima zugute, weil Emissionen vermieden werden.“
Über myclimate
myclimate wurde Ende 2002 als Spin-off der ETH Zürich gegründet, um freiwillige und innovative Lösungen im Klimaschutz zu ermöglichen und den Einsatz erneuerbarer Energien und energieeffizienter Technologie zu fördern.
Durch einen freiwilligen Beitrag können Privatpersonen, Organisationen und Unternehmen die Emissionen kompensieren, die sie beispielsweise beim Fliegen, Autofahren, bei Strom- und Heizölverbrauch oder bei Events verursachen. Bis heute wurden durch die Kunden von myclimate mehr als 70’000 Tonnen Emissionen kompensiert. Mit Klimaschutzprojekten in Costa Rica, Eritrea, Indien oder Indonesien zählt die Stiftung weltweit zu den führenden Anbietern von Klimaschutzprojekten zur freiwilligen Kompensation von CO2-Emissionen. Mindestens 80 Prozent der Erträge für Kompensationen kommen direkt den Projekten zugute. myclimate ist weltweit aktiv und mit Niederlassungen in den USA, Norwegen, Spanien und Portugal vertreten.
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