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Datum: |
09.05.2007 10:19:04 / newsbyteNews |
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Der Nettoumsatz der Swisscom-Gruppe blieb im ersten Quartal 2007 stabil bei CHF 2,38 Mrd., das Betriebsergebnis (EBITDA) sank um 6,4% auf CHF 968 Mio. Der EBITDA-Rückgang resultiert aus tieferen Margen und höheren Kosten als Folge der erfolgreichen Einführung von neuen Produkten wie Bluewin TV und des Aufbaus von neuen Geschäftsbereichen. Swisscom verzeichnete einen hohen Kundenzuwachs bei ADSL im Festnetz sowie im Mobilfunk bei gleichzeitig deutlich tieferen Minutenpreisen. Auf Grund des Rückkaufs der Minderheitsanteile von 25% an Swisscom Mobile blieb der Reingewinn mit CHF 461 Mio. stabil. Als Folge des massiven Ausbaus des Breitbandnetzes stiegen die Investitionen um 34% auf CHF 315 Mio. Unverändert erwartet das Unternehmen für das Geschäftsjahr 2007 einen Nettoumsatz von rund CHF 9,7 Mrd. und ein EBITDA von rund CHF 3,9 Mrd.
Der Umsatz der Swisscom-Gruppe liegt mit CHF 2’376 Mio. praktisch auf Vorjahresniveau. Der Rückgang im traditionellen Festnetzgeschäft konnte durch den anhaltenden Zuwachs der Breitbandanschlüsse, der Mobilfunk-Kunden sowie durch Wachstum in anderen Bereichen kompensiert werden. Das Betriebsergebnis (EBITDA) nahm um CHF 66 Mio. (-6,4%) auf CHF 968 Mio. ab und die EBITDA-Marge reduzierte sich von 43,5% auf 40,7%. Neben der geringeren Marge aus neuen Umsätzen ist dies vor allem auf die Kosten für Produkte-Einführungen wie beispielsweise Bluewin TV sowie für den Eintritt in neue Märkte zurückzuführen.
Der Reingewinn vor Abzug der Minderheitsanteile nahm gegenüber dem Vorjahr um CHF 77 Mio. (-14,2%) auf CHF 467 Mio. ab. Als Folge des Rückkaufs von 25% an Swisscom Mobile im Dezember 2006 blieb der Reingewinn nach Abzug der Minderheitsanteile gegenüber dem Vorjahr mit CHF 461 Mio. stabil.
Fixnet: Starkes Wachstum bei Breitbandanschlüssen kompensiert Einbussen teilweise
Der Umsatz von Fixnet mit externen Kunden nahm gegenüber dem Vorjahr um 6,1% auf CHF 971 Mio. ab. Der konkurrenzbedingte Rückgang der Verkehrsumsätze konnte durch die Zunahme bei den Anschlussgebühren als Folge des starken Wachstums bei den Breitbandanschlüssen nur teilweise kompensiert werden. Die Zahl der Breitbandanschlüsse stieg um 20,6% auf 1,43 Mio: Vom Bestand entfallen 995’000 Anschlüsse auf Bluewin-Kunden und 439’000 auf Kunden von anderen Anbietern. Die Kunden profitierten von erhöhten Bandbreiten der ADSL-Anschlüsse bei gleich bleibenden Preisen.
Die Zahl der analogen und digitalen Anschlüsse verringerte sich als Folge des intensiven Infrastrukturwettbewerbs mit Kabelnetzgesellschaften und der Substitution durch Mobilfunk um 2,2% auf 3,73 Mio. Das Fernsehangebot Bluewin TV wird positiv aufgenommen: Bereits haben sich insgesamt über 40'000 Kunden dafür entschieden. Im TV-Bereich sind rund 400 Mitarbeitende tätig.
Kostensenkungen bei Fixnet konnten den Umsatzrückgang nicht kompensieren. Für die Einführung von Bluewin TV fielen zusätzliche Kosten an. Als Folge der beiden Effekte liegt das Betriebsergebnis (EBITDA) des Segments mit CHF 477 Mio. um 8,8% unter dem Vorjahr. Der Anstieg der Investitionen ist vorwiegend auf den Ausbau der Netzinfrastruktur mit der neuen Breitbandtechnologie VDSL zurückzuführen.
Der detaillierte Zwischenbericht ist im Internet abrufbar unter:
http://www.swisscom.com/q1-report-2007
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