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29.03.2007 14:11:09 / newsbyteNews |
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Die COS Computer Systems AG Baden realisierte im Jahr 2006
die angestrebte Bereinigung des Beteiligungsportfolios durch Veräusserungen des
Distributions- und Systemintegrationsgeschäfts. Das fortgeführte Geschäft der COS
Gruppe erzielte 2006 bei einem Umsatz von CHF 151,8 Mio. einen Gewinn nach Steuern
von CHF 4,1 Mio. Nach Berücksichtigung der Effekte aus dem nicht fortgeführten
Geschäft schliesst die Jahresrechnung 2006 mit einem konsolidierten Jahresverlust
von CHF 27,1 Mio. und liegt damit im Rahmen früher erfolgter Ankündigungen. Mit den
2006 getätigten Devestitionen endet für die COS Gruppe die Tätigkeit im klassischen ITDistributions-
und Systemintegrationsbereich.
Das Geschäftsjahr 2006 der COS Computer Systems AG Baden war geprägt von
einschneidenden Restrukturierungs- und Devestitionstätigkeiten. Im Zeitraum von Ende Mai
bis Ende September 2006 wurden die Systemintegrationsgesellschaften in der Schweiz und in
Deutschland sowie die Schweizer COS Distribution AG veräussert. Am 20. Dezember 2006
erfolgte ferner der Verkauf des angeschlagenen deutschen Distributionsgeschäfts, nachdem
die seit anfangs Jahr durchgeführten Restrukturierungsmassnahmen operative und finanzielle
Verbesserungen herbeigeführt hatten. Diese grossen Veränderungen im Beteiligungsportfolio
wirkten sich – neben der geänderten Darstellung in ein fortgeführtes Geschäft und in ein nicht
fortgeführtes Geschäft – wesentlich auf den Rechnungsabschluss 2006 aus.
Fortgeführtes Geschäft: ertragsstarkes Speichergeschäft
Das fortgeführte Geschäft beinhaltet das Speichergeschäft der COS Memory sowie die
Konzern- und Holdingaktivitäten. Die COS Memory setzte ihren erfreulichen Geschäftsgang
auch im Berichtsjahr fort und dies obwohl der konsolidierte Umsatz 2006 des fortgeführten
Geschäfts um 16,3% auf CHF 151,8 Mio. sank. Im Speichergeschäft besteht aufgrund der
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rasanten technischen Entwicklung und kurzen Marktzyklen generell ein starker Preisdruck und
eine hohe Umsatzvolatilität. Im Berichtsjahr konnte die COS Memory diesen Preiszerfall mit
einer Erhöhung der Verkaufsstückzahlen teilweise kompensieren. Ein weiterer wichtiger Grund
für den Umsatzrückgang war die konsequente Margenfokussierung und der damit verbundene
Verzicht auf tiefmargiges Volumengeschäft.
Damit – und durch die verstärkten Dienstleistungsaktivitäten – konnte der Bruttogewinn im
Jahr 2006 um 11,1% auf CHF 14,4 Mio. gesteigert werden. Die Bruttogewinnmarge stieg auf
9,5% (Vorjahr 7,2%). Auf Stufe EBIT weist die COS Gruppe für das fortgeführte Geschäft nach
Berücksichtigung der Konzern- und Holdingkosten ein positives Ergebnis von CHF 3,1 Mio.
(Vorjahr CHF 3,0 Mio.) aus. Nach Einbezug des Finanzerfolgs und der Steuern resultiert für
das fortgeführte Geschäft einen Gewinn von CHF 4,1 Mio. (Vorjahr CHF 3,6 Mio.).
Das nicht fortgeführte Geschäft beinhaltet alle im Berichtsjahr veräusserten oder eingestellten
Geschäftsaktivitäten. Trugen die veräusserten Systemintegrationsgesellschaften sowohl im
Berichtsjahr als auch im Vorjahr positiv zum operativen Ergebnis des nicht fortgeführten
Geschäfts bei, so verzeichneten die nun abgestossenen Distributionsaktivitäten in beiden
Jahren hohe operative Verluste. Die Veräusserung der Systemintegrationsgesellschaften
führte zu einem Buchgewinn, bei den Distributionsgesellschaften hingegen zu grossen, wenn
auch mehrheitlich nicht liquiditätswirksamen Verlusten.
Geschäftsbericht:http://www.cosag.com/annual.html
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