|
Details:
Datum: |
29.03.2007 10:27:31 / newsbyteNews |
|
EMC und Microsoft haben ein Abkommen zur Lizenzierung von Technologien im Bereich Netzwerk-Management geschlossen. Im Rahmen des Microsoft Management Summit in San Diego kündigten die Unternehmen zudem an, ihre Zusammenarbeit bei der Entwicklung neuer Technologien weiter auszubauen. Durch die Kombination leistungsfähiger Netzwerk- und System-Management-Lösungen ermöglichen EMC und Microsoft Anwendern ein durchgängiges Service-Management, das die Erkennung von Komponenten und Vorgängen im Netzwerk beinhaltet.
Dazu lizenziert Microsoft die EMC Smarts Technologien zur Netzwerkerkennung und -überwachung, um diese in einer kommenden Version des Microsoft System Center Operations Manager zu integrieren. Diese Software dient der Überwachung von durchgängigen Netzwerk-Services für Grossunternehmen. Zusätzlich entwickelt EMC Software-Pakete für das Netzwerk-Management und zur Ursachenanalyse, die als Mehrwert für die Anwender sowohl mit der aktuellen als auch mit zukünftigen Versionen des System Center Operations Manager einsetzbar sind. Im Rahmen ihrer Zusammenarbeit wollen beide Unternehmen auch die Entwicklung von Branchenstandards weiter vorantreiben, mit dem Ziel, eine bessere Interoperabilität und einfacheres Management in komplexen Informationsinfrastrukturen zu ermöglichen.
Verfügbarkeit von Netzwerk-Dienstleistungen sichern
Als erstes konkretes Produkt des Abkommens kündigt EMC den EMC Smarts Connector für Microsoft System Center Operations Manager 2007 an. Diese gemeinsame Schnittstelle ermöglicht es der Smarts-Software, Informationen aus der Netzwerkerkennung, über die Topologie und über Fehlerursachen mit dem Operations Manager auszutauschen. Gleichzeitig kann die Microsoft-Software Statusberichte über Alarme und Problemlösungen an die Smarts-Software übermitteln. Anwender profitieren so von einer eng integrierten Netzwerk- und System-Management-Lösung, mit der sie die Verfügbarkeit ihrer Netzwerk-Dienstleistungen sicherstellen können. Der Connector wird voraussichtlich ab Mai 2007 erhältlich sein.
Im Rahmen des Abkommens entwickeln EMC und Microsoft für den Operations Manager ein Domain-übergreifendes Modell, das die Beziehungen und Verhaltensmuster von Netzwerkkomponenten abbildet. Durch den Einsatz dieses Modells können Anwender des Operations Managers die Ursache von Service-Ausfällen über die gesamte im Modell erfasste Infrastruktur hinweg feststellen. Für die grosse Zahl an Partnern im Bereich Operations Manager besteht zudem die Möglichkeit, die Funktionalitäten auf weitere Geräte, Services und Applikationen auszuweiten. So können Kunden die Komplexität ihrer Netzwerke verringern und Management-Kosten senken.
Modulares, flexibles Service-Management
„Der System Center Operations Manager erlaubt Kunden ein integriertes, durchgängiges Service-Management, mit dem sie die Effizienz erhöhen und eine bessere Kontrolle über ihre IT-Umgebung haben“, erklärt Bob Muglia, Senior Vice President des Server und Tools Business bei Microsoft. „Durch die Integration von EMCs Netzwerk-Management-Technologie in den Operations Manager und die gemeinsame Entwicklung des Domain-übergreifenden Verhaltensmodells geben wir unseren Kunden eine echte Service-Management-Lösung an die Hand, die alle Komponenten und Prozesse im Netzwerk berücksichtigt.
|  |
 |
 |
Mehr Informationen:
Website
|