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16.03.2007 19:12:12 / newsbyteNews |
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An der Schweizer Informatik-Olympiade (SOI) stellen Jugendliche bis 20 Jahre ihr Talent im Programmieren unter Beweis. Die Besten können sich qualifizieren für die Internationale Informatik-Olympia-de (IOI) in Kroatien. Die erste Runde des Programmier-Turniers fand online statt und wird am Samstag am SOI-Tag an der ETH Zürich abgeschlossen. Die ETH Zürich unterstützt den Verein Schweizer Informatik-Olympiade und den Verband Schweizer Wissenschafts-Olympiaden fachlich und organisatorisch bei der Durchführung des Wettbewerbs.
Welche Jugendlichen sind die besten Programmierer der Schweiz? An der zwölften Schweizer Informatik-Olympiade können talentierte Schülerinnen und Schüler aus Gymnasien und Berufsschulen ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen. In mehreren Runden schreiben sie Programme, die bestimmte Aufgaben möglichst effizient und elegant lösen sollen. So suchen sie nach allen möglichen Ausgängen aus einem Labyrinth oder programmieren das Spiel «Fünf gewinnt» so, dass sie als Sieger hervorgehen. Die erste Runde des Wettbewerbs hat bereits online und schriftlich stattgefunden. Am Samstag treffen sich nun die Nachwuchs-Programmiererinnen und Programmierer im Auditorium Maximum an der ETH Zürich zum Abschluss der ersten Wettbewerbs-Runde im Rahmen des SOI-Tages. Hier erhalten sie die Möglichkeit, einige der Aufgaben mit gestandenen Computer-Cracks zu besprechen und zu diskutieren. Ausserdem findet ein Online-Wettbewerb im Programmieren statt. Spannende Einblicke in das Leben und Wirken von Informatikern zeigen drei Referate. So verrät ETH-Professor Jürg Nievergelt Geheimnisse aus der Trick-Kiste der Algorithmik, während der ETH-Absolvent und Google-Mitarbeiter Thomas Dübendorfer darüber erzählt, wie es ist, «Inside Google» zu sein. ETH-Professor Ivo Sbalzarini zeigt mit «Informatik und Biologie – Eine Symbiose ermöglicht neue Entdeckungen» auf, wie sich Informatik und Naturwissenschaften gegenseitig befruchten können.
Talentierte Jugendliche fördern
Die ETH Zürich unterstützt den Verein Schweizer Informatik-Olympiade und den Verband Schweizer Wissenschafts-Olympiaden fachlich und organisatorisch bei der Durchführung der Informatik-Olympiade. So können die Nachwuchs-Programmierer erstmals Trainingslager besuchen, in denen sie von Professoren und Assistierenden der ETH Zürich für die Teilnahme an der Internationalen Informatik-Olympiade (IOI) in Kroatien fit gemacht werden. Bereits im Sommer 2006 und im Februar 2007 konnten die begabtesten Jungprogrammierer an der Schweizerischen Alpinen Mittelschule in Davos trainieren. Ziel des Wettbewerbs ist die Förderung wissenschaftlich interessierter und begabter Jugendlicher. Die besten vier können sich für die Teilnahme an der Internationalen Informatik-Olympiade qualifizieren, die 2007 in Kroatien stattfindet. Die Internationale In-formatik-Olympiade wurde 1989 unter dem Patronat der UNESCO erstmals in Bulgarien ausgetragen.
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