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15.03.2007 11:06:26 / newsbyteNews |
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Ingenieure und Wissenschaftler, die für das US-Verteidigungsministerium Next-Generation-Technologien der Kampfführung entwickeln und dabei angesichts der immer schwieriger einzuschätzenden Sicherheitslage unter wachsendem Zeitdruck stehen, können jetzt auf einen neuen Superrechner von SGI zurückgreifen, der ihre Ressourcen für High-Performance-Computing (HPC) erheblich erweitert. Das DoD ( Department of Defense) hat am Luftwaffenstützpunkt Wright-Patterson einen Hochleistungsrechner ´SGI® Altix® 4700´ mit 9,216 Intel®-Itanium®2-Prozessorkernen, 20 TB Hauptspeicher und 440 TB Plattenspeicher installiert. Dabei handelt es um ein Shared-Memory-System, das alle Prozessorkerne in einem einzigen System integriert und das gesamte installierte Memory für höchste Nutzungseffizienz als einen einheitlich adressierbaren Hauptspeicher zur Verfügung stellt.
Der Supercomputer ist untergebracht im ´Aeronautical Systems Center Major Shared Resource Center´ (ASC MSRC) - einem der Zentren mit IT der Spitzenklasse, auf die Forscher und Ingenieure im DoD-Umfeld für Zwecke des wissenschaftlichen Hochleistungsrechnens gemeinsam zurückgreifen können. Das SGI-Altix-System - beschafft im Zuge des Modernisierungsprogramms HPCMP, das vom Department of Defense zur Erneuerung der HPC-Fähigkeiten aufgelegt wurde - wird eine der leistungsstärksten HPC-Ressourcen im Dienste der US-Verteidigung bilden.
Die Vorzüge des SGI-Systems sollen helfen, bisher unrealisierbare Innovationen hervorzubringen, bei der Entwicklung der Waffensysteme schneller zu werden und Risiken durch qualitativ verbesserte Modellbildung und Simulation zu reduzieren. Ebenso soll das System verstärkte Anstrengungen unterstützen, mit denen das DoD auf die Entwicklung neuartiger wissenschaftlicher und technischer Applikationen zielt.
Im Visier: Flugzeugträger-Superstrukturen und Turbulenzen
Eines der diversen Hauptanwendungsgebiete, in denen der SGI-Altix-Supercomputer neue Möglichkeiten des Hochleistungsrechnens erschließt, sind Strömungsmechanik-Analysen, mit deren Hilfe man bei Flugzeugträgern die Gefährdung durch Turbulenz-Bildungen besser zu verstehen und in den Griff zu bekommen versucht. "Airwakes", die gefürchteten Aerodynamik-Effekte, die aufgrund der Gesamtstruktur der riesigen Schiffe entstehen, machen sich bis zu einer Meile hinter dem Träger bemerkbar und stören bei den in Richtung Deck einschwebenden Flugzeugen die kritischste Phase des Landeanflugs.
Durch das verfügbare Mehr an Rechenleistung und Hauptspeicher können die DoD-Forscher nun geometrisch genauere, detailreichere Flugzeugträger-Superstrukturen modellieren und in die Aerodynamik-Simulationsläufe schicken - und in vertretbaren Zeiten auch mehr Konstruktionsänderungs-Varianten analysieren, um so herauszufinden, welcher Entwurf die Airwakes bestmöglich entschärft und die Gefahrensituation für die Piloten minimiert.
Für die Luftverteidigung: 60 TeraFLOPS und ganzheitliche Simulation
"Wir sind begeistert, mit dem SGI-Altix-Rechner eine HPC-Ressource zu erhalten, die die System-Leistung am ASC MSRC um mehr als 60 TeraFLOPS in die Höhe treibt", erklärt Steve Wourms, Director des ASC MSRC. "Zusammen mit unseren drei vorhandenen 2,048-Prozessor-Systemen beträgt die am Zentrum verfügbare Rechenleistung nun insgesamt 85 TeraFLOPS.
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