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ELM und PKI: Was bringt der elektronische Amtsverkehr den Schweizer KMU

Am 7. März diskutieren im Rahmen der Business-Software-Messe topsoft prominente Fachleute aus Politik,Wirtschaft und Verwaltung die Gegenwart und Zukunft des elektronischen Datenaustausches zwischen Unternehmen und Staat.

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08.02.2007 11:03:54 / newsbyteNews


Die Schweiz hinkt in Sachen E-Government dem Rest von Europa hinterher. Unsere Unternehmen bezahlen diesen Rückstand mit höheren Kosten, weil Medienbrüche durchgängige und damit effiziente Prozesse verhindern. Zumindest bei den Lohndaten ändert sich dies nun mit der Einführung der von der Suva initiierten einheitlichen Lohndatenübermittlung (ELM). Damit wird es nun möglich, sämtliche Lohndaten an Suva, AHV, Mehrwertsteuer und Versicherungen in einem Schritt direkt aus der Buchhaltungssoftware zu übermitteln.

Mit ELM kommt der elektronische Amtsverkehr für Unternehmen vorerst allerdings nur in einer Richtung in die Gänge. Damit auch die Ämter in die andere Richtung rechtssicher Daten an die Unternehmen liefern können, wäre eine elektronische Identität notwendig. Oder gibt es Altenativen zur sogenannten PKI (Public Key Infrastructure)? Was bringt ELM konkret, und was können die KMU in Zukunft vom elektronischen Amtsverkehr erwarten? Antworten auf diese für Unternehmen zentralen Fragen geben am 7. März um 11.45 Uhr prominente Fachleute aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung im Rahmen der Business-Software-Messe topsoft in Bern.

Unter der Leitung von Dr. Daniel Meierhans (www.inhalte.ch) diskutieren Ruedi Noser (Nationalrat, Mitinitiant ePower), Daniel Senn (CTO Abacus Research AG), Dr. Rolf Oppliger (Informatikstrategieorgan Bund), Enrico Roncaglioni (Suva), Anton Böhm (itServe AG) und Carl Rosenast (QuoVadis Trustlink) die unterschiedlichen Standpunkte. Anschliessend an das Podium demonstriert zudem der Suva-ELM-Experte Enrico Roncaglioni die Möglichkeiten des neuen ELM-Systems in einem spezifischen Fachreferat mit dem Titel „Sparen per Mausklick!“.

„Mit der hochkarätig besetzten Podiumsdiskussion können wir den Besuchern der Berner-Messe ein besonderes Highlight bieten“, freut sich Cyrill Schmid vom Topfsoft-Veranstalter Schmid + Siegenthaler Consulting. „Sie ist für uns ein weiterer Service, mit dem wir als Messe den Schweizer KMU helfen wollen, durch einen sinnvollen Software-Einsatz ihre Effizienz zu steigern.“

Weitere Highlights der topsoft 07 in Bern:
Damit sich die Besucher am 7. und 8. März in Bern unter den vielfältigen Angeboten der rund 120 Aussteller besser zurecht finden, bietet die topsoft eine Vielzahl weiterer kostenloser Dienstleistungen an. Einmalig sind die thematischen Messeführungen. Wer sich beispielsweise für ERP-Systeme für kleine Firmen, CRM, Enterprise Content Management (ECM) oder Business Intelligence für KMU interessiert, kann sich auf einer solchen Führung die relevanten Angebote von einem unabhängigen Experten zeigen lassen.
Dazu kommt ein vielfältiges Referatsprogramm, in dem ausgewiesene Spezialisten über zentrale Business-Software-Themen wie ERP-Evaluation, Software-as-a-Service, VoIP, Social Software oder Windows Vista informieren. Der 8. März ist mit Referaten zur elektronischen Archivierung, dem Wissensmanagement oder rechtlichen Aspekten der elektronischen Aktenführung dem Schwerpunktthema Dokumentenmanagement (DMS) gewidmet.



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