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Stationäre Handel kommt an Onlinestrategie nicht vorbei – Mehr Profit durch Multichannel-Konzepte

Stationäre Handel kommt an Onlinestrategie nicht vorbei – Mehr Profit durch Multichannel-Konzepte. Die Migros mit LeShop ist in der Schweiz damit richtungsweisend und zieht andere mit wie z.B. eismann den Tiefkühlprofi.

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22.01.2007 06:53:11 / newsbyteNews


Schlecker tut es, Ikea tut es, Migros wächst damit, eismann liefert schon, Plus ist dabei und Lidl jetzt auch: „Handelsfilialisten entdecken das Internet als neuen Absatzkanal. Gleichzeitig bauen Versandhändler wie die Otto-Tochter Bonprix stationäre Filialen auf. ‚Multikanal-Handel’ liegt eindeutig im Trend“, so Karl-Ludwig von Wendt von der Hamburger Unternehmensberatung Putz & Partner. Doch der Schritt in den neuen Vertriebskanal müsse gut überlegt sein. „Erfolgreiche Shops wie die des Medienhändlers Weltbild oder der Discountkette Plus stehen teure Misserfolge gegenüber, wie etwa Praktiker-Baumarkt, der seinen Online-Shop 2004 wieder schloss“, warnt Wendt.

Nicht so z.B. eismann, der Leader im Heimlieferdienst von Tiefkühlprodukten, kann auf sein grosses Partnernetzwerk zurückgreifen und die Lieferungen einfach und kompetenz ausführen. Den Internet-Shop betreiben die Eismänner aber noch sehr konservativ, hat aber mit der Migros (LeShop) in der Schweiz einen zugkräftigen Partner (www.eismann.ch).

An einer Onlinestrategie komme der stationäre Handel nicht vorbei. „Für die notwendige Warenlogistik und Fakturierung gibt es inzwischen eine Reihe kompetenter Dienstleister“, weiß Wendt. Auch nach Ansicht des Billing-Experten Omar Khorshed, Vorstandschef der Düsseldorfer acoreus AG, müssen die Händler stärker auf diesen Trend setzen, um in der zunehmend digitalisierten Welt überlebensfähig zu sein. „Ein immer wichtiger werdender Wachstumsfaktor sind die elektronischen Bestell- und Abwicklungswege. Sie aufzubauen, ist eine große Herausforderung für Händler. Denn die elektronischen Bestell- und Abwicklungswege müssen mit allen anderen Kanälen, mit Kundendatenverwaltung, Rechnungen oder Bezahlvorgänge, verknüpft werden. Das Problem besteht darin, unter dem großen Wettbewerbsdruck kosteneffizient zu arbeiten und gleichzeitig Schritt zu halten mit der hohen Geschwindigkeit, Komplexität und Dynamik des Marktes“, so Khorshed.



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