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Spielekonsolen öffnen Pornoseiten Tür und Tor - Konsolenbrowser nicht jugendfrei

Spielekonsolen öffnen Pornoseiten Tür und Tor. Hersteller wollen Minderjährige vor Browserinhalten schützen

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15.01.2007 20:08:48 / newsbyteNews


Nur wenige Wochen auf dem Markt, sorgt der Opera-Browser von Nintendos Wii-Konsole für heftige Diskussionen in den USA. Durch den Internetzugang würden Kinder und Jugendliche ohne Wissen der Eltern Zugang auf Pornoinhalte erhalten, lautet der Vorwurf. Einige Seiten würden sogar damit werben, dass deren Inhalte für die Wii-Browserbenützung optimiert worden seien. Einem Bericht des US-Fernsehsenders WFAA http://www.wfaa.com zufolge soll von diesem Problem nicht nur Nintendos Wii-Konsole, sondern auch die Playstation 3 betroffen sein, da diese ebenfalls mit einem Internet-fähigen Browser ausgestattet ist.

Die Konsolenhersteller weisen nun auf die implementierten Schutzmaßnahmen hin, die Minderjährige von ungeeigneten Webinhalten schützen sollen. So bietet die Playstation 3 eine Art Kindersicherung an, mit denen gewisse Videospiel-Inhalte, aber auch das Surfen im Internet unterbunden werden kann. "Über die Parental Controls können Eltern für ihre Kinder einen Sub-Account einrichten, auf dem der Browser komplett gesperrt wird", erklärt Marlies Frey, Sprecherin von Sony Computer Entertainment Austria, auf Anfrage von pressetext. Auch das Downloaden derartiger Inhalte sowie die Kommunikation mit anderen Konsolen-Anwendern über die Online-Verbindung soll damit unterbunden werden. Standardmäßig sollen die genannten Webfunktionen aber frei geschaltet und somit von allen Anwendern genutzt werden können, so Frey, die an das Verantwortungsbewusstsein der Eltern appelliert.

Ähnliches lässt auch der Wii-Browserhersteller Opera verlauten. "Natürlich ist sich Nintendo seiner Verantwortung in diesem Bereich bewusst und weiß auch um die jugendliche Anwenderschaft", so Opera-Sprecherin Berit Hanson gegenüber pressetext. Auch bei der Wii-Konsole lässt sich der vom Browser dargestellte Content nicht wirklich filtern. Eltern müssen sich auch hier entscheiden, ob über die Parental Controls die Funktionalität des Browsers prinzipiell erlaubt wird, oder ob jugendliche Anwender auf die Zusatzfunktion verzichten müssen. "Es ist wie immer, wenn Internet ins Spiel kommt. Das Risiko, dass jüngere Anwender nicht-jugendfreien Inhalten ausgesetzt sind, gibt es immer - auch bei Desktop-Browsern auf normalen Computern und Laptops", so Berit abschließend. (pressetext.deutschland Martin Stepanek)



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