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08.01.2007 07:08:29 / newsbyteNews |
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IBM hat iAccessible2 entwickelt. Diese Software erleichtert es technischen Hilfsmitteln von Menschen mit körperlichen Einschränkungen, die Möglichkeiten in Software-Programmen mehr auszuschöpfen. Bisher war es beispielsweise blinden Benutzern mittels technischen Hilfsmitteln nur eingeschränkt möglich, Internetbrowser-Funktionen zu nutzen. So genannte „Web 2.0“-Eigenschaften wie Bearbeitungsfunktionen, Hyperlinks, Charts und Menüs waren ihnen trotz technischen Hilfsmitteln wie Bildschirm-Leseprogrammen kaum zugänglich.
Die neue Applikation namens iAccessible2 wird für Windows und Linux als Open Standard entwickelt und somit allen zugänglich gemacht. Die Organisationen Freedom Scientific, GW Micro, IBM, Mozilla Project, Oracle, SAP und Sun Microsystems entwickeln das Produkt als Industrie-Standard weiter und werden es in ihre Produkte integrieren. „iAccessible2 entfernt unnötige Accessibility API-Unterschiede zwischen Linux und Windows und erlaubt somit eine Code-Basis für beide Plattformen“, sagt Frank Hecker, Executive Director der Mozilla Foundation.
Mit iAccessible2 sollen kommerzielle Software-Produkte den Bedürfnissen von Menschen mit körperlichen Einschränkungen entsprechen und effizienter mit deren technischen Hilfsmitteln (z.B. Windows Eyes, JAWS, MAGic) kommunizieren.
Gemäss der Weltgesundheitsorganisation (WHO) haben zwischen 750 Millionen und einer Milliarde Menschen eine Einschränkung im Bereich Sprache, Sehkraft, Mobilität oder Gehör. iAccessible2 ist somit ein weiterer, wichtiger Schritt in Richtung Accessibility für alle in einer immer mehr technologisierten Welt.
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