|
Details:
Datum: |
22.12.2006 06:05:59 / newsbyteNews |
|
Internet-Business-Portale verzeichnen derzeit großen Zulauf. Das Knüpfen von Geschäftskontakten via Social Networking gehört mittlerweile für viele zum Berufsleben dazu. Dennoch finden sich auf Plattformen wie Xing und LinkedIn kaum Vertreter aus den obersten Etagen der Geschäftswelt. Wie ein IT-Experte in einem Interview mit dem Spiegel warnt, solle sich der Nutzer nicht zu viel von den Portalen erwarten, denn wirkliche Hot Shots seien eher selten. Ab einem bestimmten Erfolgsniveau seien die Leute vielleicht lieber unter sich und mehr mit der Abwehr von Kontakten beschäftigt.
Seitens des populären Business-Portals Xing http://www.xing.com, vormals bekannt als Open BC, will man zwar keine genauen Auskünfte über Usergruppen geben. Pressesprecherin Daniela Hinrichs meint aber im Gespräch mit pressetext: "Grundsätzlich ist bei uns jeder vertreten, vom leitenden Angestellten bis hin zum CEO." Mit der Umbenennung in Xing wolle man künftig auch Wissenschaftler und Berufstätige im weitesten Sinne ansprechen, nicht nur ausschließlich Geschäftsleute. "Xing wird international besser angenommen als openBC und hat in verschiedenen Sprachen verschiedene, eingängige Bedeutungen", so Daniela Hinrichs.
Während die Plattform LinkedIn in den USA den Markt beherrscht, ist Xing im deutschsprachigen Raum ganz klarer Spitzenreiter. Nicht unüberlegt richtet das deutsche Netzwerk deshalb auch gezielte Blicke auf Asien bzw. ist dort bereits aktiv geworden. "Natürlich wollen wir neben dem profitablen organischen Wachstum auch mittels strategischer Akquisitionen expandieren, sowohl in Europa, als auch in den USA", fügt Daniela Hinrichs gegenüber pressetext hinzu. Und während der US-Marktführer seinen Dienst bislang nur in Englisch anbietet, gibt es bei Xing mehrere Sprachen zur Auswahl.
Wenn die Online-Netzwerke nichts nützen, so schaden sie jedenfalls auch nicht. "Das Risiko, dass sich jemand unter falschem Namen registriert und dadurch andere User in Misskredit bringen kann, ist gering. Denn jeder Nutzer identifiziert sich auch über sein Netzwerk und seine Kontakte, die bestätigen, dass es diese Person tatsächlich gibt.", erklärt Hinrichs. Im Zweifelsfalle könnte einer Verleumdung oder ähnlichem also auch nachgegangen werden. (pressetext.deutschland Claudia Zettel)
|  |
 |
 |
Mehr Informationen:
Es sind keine weiterführenden Informationen zu diesem NewsEintrag verfügbar...
|