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EarthData rüstet sich mit SGI-Speichertechnologie gegen Datenflut beim GeoSAR-Radar-Mapping

EarthData rüstet sich mit SGI-Speichertechnologie gegen Datenflut beim GeoSAR-Radar-Mapping

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18.12.2006 07:31:55 / newsbyteNews


EarthData International (EarthData), eine der weltweit größten Organisationen für geospaziale Dienstleistungen, hat in ´SGI® InfiniteStorage´-Speicherlösungen investiert, um beim Erstellen von hochauflösenden Bildern und Gebietskarten mehr Effizienz und höhere Wirtschaftlichkeit zu erreichen. Mit SGI-Produkten inklusive Hierarchi­scher Speicherverwaltung soll die Datenflut beherrschbar werden, die im Zuge zweier neuer, auf den öffentlichen Kundenkreis zielender GeoSAR-Projekte für luftgestütztes Radar-Mapping anfallen wird.

Dies hat SGI (NASDAQ: SGIC) kürzlich während des GEOINT-Symposiums bekannt gegeben, das sich in Orlando mit geospezifischen Themen der Nach­richten­dienste und Aufklärung befasste.

Mit dem GeoSAR-Mapping-System und dem ihm zugrunde liegenden seitlichem Radarblick des SAR-Verfahrens (Side-looking Airborne Radar) ist es möglich, mit einem einzigen Flug Sensordaten zur Kartierung 1000er Quadratkilometer Erdober­fläche zu erfassen - bei Tag und Nacht, bei fast jeder Wetterlage, und bei einer Auflösung und Vollständigkeit, wie man es für diese Art Topographie bisher nicht kannte. Das am unteren Rumpf eines Jets angebrachte GeoSAR-System tastest die Erde senkrecht zur Flugrichtung gleichzeitig in zwei Radar-Frequenzbändern ab und sammelt enorme Mengen hochpräziser Echos, dank derer sich sehr genaue Bilder und 3D-Modelle des Terrains gewinnen lassen - inklusive bewaldeter Flächen mit Höhenangaben sowohl des Baumwipfelniveaus wie auch des Bodens.

Daten-Management - so wichtig wie das eigentliche Mapping

"Eine der größten Herausforderungen bei dem Mapping-System liegt in den gewalti­gen Mengen von Radardaten, die es zu verwalten, zu verarbeiten und zu speichern gilt", sagt Mary Hiatt, bei EartData Senior Vice President of Corporate Strategy and Development. "GeoSAR-Projekte sind ebenso sehr Daten-Management-Projekte wie Scan- und Kartierungsprojekte. Die geeignete Infrastruktur und mächtige Werkzeuge zu haben, um mit diesen Datenmengen effizient umgehen zu können, ist wesentlich, wenn wir die Erwartungen unserer Kunden hinsichtlich termingerechter Auftrags­realisierung und der Lieferung genauester und detailreichster geospazialer Informa­tionen erfüllen wollen."

SGI-SAN - 500 TB Nearline, 75 TB Online

Um sich gegen die steigende Radardatenflut zu rüsten, baut EarthData das vorhan­dene SGI-SAN (Storage Area Network) aus. Die Kapazität der Near-Online-Ebene wurde von 250 TeraByte auf 500 TB verdoppelt; parallel hierzu wird jetzt der Online-Speicher (FibreChannel) auf 75 TB erweitert - d.h. die schnellste Speicherstufe auf nahezu die 5-fache Kapazität ausgebaut.

Mit der Anschaffung der SGI-Speicher-Lösungen werden zwei kürzlich erhaltene Regierungsaufträge unterstützt. Im Rahmen eines 16-Mio-$-Zuschlags von der Regierung von Australien soll EarthData von Papua-NeuGuinea erstmals eine hoch­auflösende Bild- und 3D-Terrain-Kartierung erstellen. Eingespeist in ein übliches Geographisches Informations-System (GIS-Software), werden die mit GeoSAR gewonnen Daten letztlich zur Entscheidungsfindung beim Einsatz verschiedenster Anwendungen der Landverwaltung und Bauwirtschaft beitragen. Ein Zuschlag in Höhe von 4 Mio $ erhielt EarthData von der National Geospatial Intelligence Agency (NGA) in den USA; mittels des Radar-Mapping-Systems GeoSAR sollen weite Teile des größten Landes Südamerikas erfasst werden.



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