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Kundenbefragung durch Booz Allen Hamilton: Web 2.0 verändert Leben und Einkaufsverhalten

Weltweit erste Kundenbefragung durch Booz Allen Hamilton: Web 2.0 verändert Leben und Einkaufsverhalten Massenphänomen Web 2.0: 1,6 Millionen Schweizer Nutzer aller Altersgruppen unabhängig von Geschlecht und Ausbildung

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15.12.2006 07:49:25 / newsbyteNews


Anbieter in der Schweiz stark am Wachstum beteiligt / Trotz hoher Kundenakzeptanz geringe zusätzliche Wertschöpfung in der wachsenden Internetökonomie / Umsatzvolumen von traditionellen Telekommunikationsanbietern in Gefahr / Nachfrage nach mobilem Web 2.0 als Herausforderung für die Industrie

Die technologische und inhaltliche Weiterentwicklung des Internets hin zum so genannten Web 2.0 verändert das Leben und Einkaufsverhalten breiter Bevölkerungsschichten signifikant und unaufhaltsam. Die Strategie- und Technologieberatung Booz Allen Hamilton stellt jetzt eine erste umfassende internationale Untersuchung des Nutzerverhaltens von Web 2.0 vor, für die mehrere Tausend Internetnutzer in Deutschland, Grossbritannien und den USA befragt wurden. Das Ergebnis hat auch in der Schweiz Gültigkeit: Mittlerweile nutzen circa 1,6 Millionen Schweizer aller Altersgruppen und unabhängig von Geschlecht oder Ausbildung interaktive und partizipative Anwendungen wie Communities, Blogs und virtuelle Kontaktbörsen. International verlassen sich bereits heute ca. 50% dieser Anwender bei Kaufentscheidungen auf Empfehlungen in Web 2.0-Foren.

Unter den Top 10 Schweizer Websites finden sich bereits wesentliche Internetanbieter aus dem Web 2.0-Umfeld, wie z.B. Wikipedia, YouTube, Blogger.com. Schweizer Community-Anbieter wie Tillate.ch oder Students.ch weisen enorme Wachstumsraten auf. Auch der Trend beim Musikhören verdeutlicht dies: allein in 2005 wurden in der Schweiz 700'000 MP3-Player abgesetzt – ein Anstieg von 250% gegenüber 2004 – mit iTunes als Marktführer von Online-Musikangeboten vor ExLibris. Damit sind diese neuen Angebote bei weiten Teilen der Bevölkerung bereits integraler Bestandteil des Alltags und bieten neue Chancen wie Herausforderungen für Unternehmen aller Branchen.

Internetökonomie mit ungebremstem Wachstum

Die Studie prognostiziert, dass die weiter steigende Akzeptanz und Nutzung von Web 2.0-Diensten ein wichtiger Treiber der kontinuierlichen Verschiebung von Offline- zu Onlineaktivitäten und eines weiterhin starken Wachstums der Internetökonomie ist. Beliefen sich die Gesamtumsätze („eCommerce“, kostenpflichtige Dienste, Werbung) im Jahr 2005 noch auf 2,5 Mrd. Fr., so geht Booz Allen Hamilton bereits für 2008 von einem Gesamtvolumen von 6,4 Mrd. Fr. für Internetservices in der Schweiz aus. Das grösste Potenzial – mit jährlichen Wachstumsraten von 60% – liegt dabei in kostenpflichtigen Diensten wie Musikdownloads, Premium-Mitgliedschaften in Community-Angeboten oder Online-Games.

Umsatzverschiebung durch Web 2.0-Angebote

Im Rahmen der Studie sind die Internetnutzer zu ihrer Einstellung gegenüber Web 2.0-Angeboten wie MySpace oder OpenBC/Xing und ihrem konkreten Nutzerverhalten befragt worden. Die daraus resultierenden Ergebnisse dämpfen allerdings etwas die aktuell vorherrschende Web 2.0-Euphorie. „Trotz der sehr hohen Kundenakzeptanz von Web 2.0-Diensten sollte nicht vergessen werden, dass die neuen Angebote bisher nur bescheidene zusätzliche Wertschöpfung schaffen“, warnt Dr. Jens Schädler, Geschäftsführer bei Booz Allen Hamilton in Zürich. Das Web 2.0 führt im Wesentlichen zu einer Umsatzverschiebung innerhalb eines wachsenden Internet-Marktes und teilweise auch Kannibalisierung traditioneller Internet-Dienste und Umsätze.





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